Wandbilder wirken harmonisch, wenn Motive, Rahmen und Anordnung zum Raum passen. Sie können unterschiedliche Stile mischen: Ein schlichter Wechselrahmen lässt das Bild für sich sprechen, ein auffälliger Goldrahmen setzt einen Akzent.
Die Bilder müssen dafür nicht wertvoll sein. Auch Urlaubsfotos und Kinderzeichnungen passen dazu. Zusammen mit eigenen Werken oder Kunstdrucken gestalten sie eine persönliche Wand. Wiederkehrende Farben, ein gemeinsames Thema oder eine klare Anordnung verbinden sie.
Bilderrahmen passend auswählen
Der Rahmen kann unauffällig bleiben oder zum Blickfang werden. Schmale, schlichte Rahmen passen gut, wenn die Motive im Vordergrund stehen sollen. Ein opulenter Rahmen hebt ein einzelnes Bild hervor und bildet vor einer neutralen Wand einen deutlichen Kontrast.
Ein Passepartout ist ein Karton mit einer ausgeschnittenen Öffnung, der das Bild im Rahmen umgibt. Es schafft Abstand zwischen Motiv und Rahmen. So erhält auch ein kleiner Druck in einem größeren Rahmen mehr Präsenz.
Verschiedene Rahmen aus Holz, Metall oder in unterschiedlichen Farben lassen sich ebenfalls kombinieren. Eine gemeinsame Farbe oder ein ähnliches Motiv verbindet die Auswahl. Gleiche Rahmen sorgen in einem Raster oder einer exakt ausgerichteten Reihe für einen ruhigen Eindruck.
Bilder sicher anordnen
Eine klare Reihe eignet sich besonders für lange Flure. Bei Bildern in unterschiedlichen Größen können Sie die Unterkanten oder die waagerechten Linien durch die Bildmitten aufeinander ausrichten. Das gibt der Wand eine erkennbare Ordnung, ohne dass alle Bilder gleich groß sein müssen.
Für eine Bildergruppe legen Sie die Rahmen zunächst auf dem Boden aus. So sehen Sie, ob die Motive und Formate zusammenpassen, bevor Sie Löcher bohren. Mit Malerkrepp markieren Sie die geplante Fläche an der Wand. So können Sie die Anordnung leichter übertragen. Ein einzelnes Bild wirkt gut über einem Möbelstück oder an einer Stelle, an der es ausreichend freien Raum bekommt. Richten Sie es ungefähr auf Augenhöhe aus und berücksichtigen Sie dabei die Nutzung des Raums.
Persönliche Motive für die Bilderwand
Eine Bilderwand darf unterschiedliche Geschichten erzählen. Ein Reisefoto kann neben einem Familienbild hängen, ein Flohmarktfund neben einer eigenen Zeichnung. Gemeinsame Farben oder eine lockere Gruppierung halten die Auswahl zusammen, auch wenn die Motive und Rahmen verschieden sind.
Selbst gemalte Bilder und Kinderzeichnungen verdienen ebenfalls einen Platz an der Wand. Ein Wechselrahmen erleichtert es, Motive auszutauschen, wenn Sie die Gestaltung verändern möchten. So können Sie die Wand leicht an neue Motive anpassen.
Andere Wandobjekte ergänzen
Bilder lassen sich mit Collagen und kleinen Vitrinen ergänzen. Auch Sammlungsstücke oder Wandpflanzen passen dazu. Wählen Sie solche Objekte so aus, dass sie genügend Platz haben und die Bilder nicht verdecken. Prüfen Sie bei schweren Rahmen und Vitrinen, ob die Befestigung zum Gewicht und zum Wandmaterial passt.
Direkte Sonne und Wärmequellen können empfindlichen Kunstwerken schaden. Hängen Sie wertvolle oder empfindliche Bilder deshalb möglichst nicht an einen Platz, der ständig direkter Sonne oder Hitze ausgesetzt ist.