Große Wandbilder über Bett oder Kamin platzieren
Bei einem großen Wandbild über Bett oder Kamin bestimmt die Bildgröße, ob der Raum ausgewogen wirkt. Ein zu kleines Bild lässt die Wand und die Möbel darunter unproportioniert wirken. Wichtig sind die Bildbreite im Verhältnis zum Möbelstück, der Abstand zur Oberkante und die sichere Befestigung, besonders am Kamin.
Die Zwei-Drittel-Regel für die Bildbreite
Ein Wandbild sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbelstücks einnehmen, über dem es hängt. Bei einem 200 cm breiten Sofa ergibt das eine Bildbreite von ungefähr 130 cm. Das Bild darf nicht breiter sein als das Sofa oder das Bett darunter.
Größe und Abstand über dem Bett
Über dem Bett wählen Sie ein mittleres Format, das nicht breiter ist als das Bett selbst. Die Unterkante des Bildes hängt in angemessenem Abstand über der Oberkante des Bettrahmens oder Kopfendes. So bleibt genug Abstand, um das Bild klar zu sehen, ohne dass es gedrängt wirkt.
Nicht in den Kamin bohren
Am Kamin gilt eine andere Regel als an normalen Wänden: Bohren Sie nicht in die Kaminanlage selbst. Sie riskieren, in das Zu- und Abluftsystem oder den Kaminabzug zu bohren und ihn zu beschädigen. Auch der Kaminsims ist nicht dafür gedacht, Bilder durch Bohren aufzunehmen. Nutzen Sie stattdessen eine Aufhängung an der Wand oberhalb des Kamins oder stellen Sie kleinere Bilder auf den Sims.
Format und Raumwirkung
Querformat eignet sich für breite Wände, Hochformat für schmalere Flächen. In Räumen mit hohen Decken ab etwa drei Metern dürfen Wandbilder größer ausfallen, weil die Wand mehr Fläche bietet. Der häufigste Fehler ist ein zu kleines Bild: Es lässt die Wand, den Raum und die Möbel unausgewogen wirken.