Zimmer richtig Streichen

Den Raum richtig streichen

Nicht vergessen, Möbel, die während des Lackiervorgangs nicht aus dem Raum entfernt werden können, mit Planen oder Folien abzudecken. Lichtfarben wie Rot und Orange lassen einen Raum warm erscheinen und machen ihn aktiver. Für das Streichen von Wänden benötigen Sie eine Grundausstattung. Wände und Decken streichen. Du möchtest Deine Wände & Decke streichen?

Scheibe aufklappen, Lack antrocknen lassen - Abb. 19

Weiss ist nach wie vor die klassische Wand. Es wird gezeigt, wie Ihre Wand und Decke gleichmässig und leuchtend weiss werden. Weiße Wandfarbe: Welche Farben eignen sich am besten? Malen von Wänden weiss - so malt man gleichmässig mit dunklen Wandfarben: 15 Profi-Tipps Die besten Tips für gefärbte Wand Farben für kleine Zimmer 6 Styles - 6 Farbenwelten Weiss: Welche Farben sind am besten geeignet?

Räume streichen wie ein Pro

Mauer mit oder ohne Wandtapete? Dieser Entscheid ist in der Regel davon abhängig, ob bereits lackierbare Wallpapers an der Mauer befestigt werden. Die Tapezierung sowie das Abziehen der Alttapete sind sehr umständlich. Auch wenn sich die Wandtapete verhältnismäßig leicht abnehmen läßt, muss der Gips oft nachträglich repariert werden.

Grundsätzlich ist jeder Glattputz zum Übermalen gut zu gebrauchen, jedoch sollten Ungleichmäßigkeiten und Rissbildungen vorher entfernt werden. Bei großflächigen Ungleichmäßigkeiten des Putzes ist es oft leichter, eine zusätzliche Tapetenbahn anzubringen und anschließend die Oberfläche zu schliff. Aber auch das Auftragen von Tapeten vor dem Raum kann die Unebenheit nicht unendlich aufheben.

Auf keinen Fall darf eine Tapetenfarbe übermalt werden, die klare Schäden zeigt oder nicht gut an der Mauer anhaftet. Andernfalls sind auch beim Streichen der Wände immer Ungleichmäßigkeiten ersichtlich. Auch eine schwache Tapetenhaftung kann durch den Wasseranteil der Farben komplett abgelöst werden. Die Belastbarkeit des Untergrundes sollte vor dem Lackieren geprüft werden.

Ist der Gips sandig oder bröckelig, ist er brüchig und muss vorbehandelt oder ersetzt werden. Bei tiefem Eindringen muss auch der Gips erstarrt sein. Durch mehrmaliges festes Reiben mit dem Finger über die Mauer kann dies festgestellt werden. Wenn weisse Reste darauf zu erkennen sind, ist der Gips kalkig.

Dann muss die Mauer sorgfältig mit einem Pinsel und einem Wasserstrahl gesäubert werden, bis keine Reste mehr vorhanden sind. Anschließend, bevor die Wände gestrichen werden, sollte die Trocknung mind. 24 Std. dauern. Sollten Teile der Altfarbe darauf kleben, muss diese vor dem Lackieren abgenommen werden. Vor dem Streichen eines Raumes müssen Sie natürlich alle notwendigen Malutensilien kaufen.

Die beste Wahl ist eine teure, hoch deckende Dispersionslackierung. So muss z.B. Discountlack nahezu immer zweimal aufgebracht werden, während bei qualitativ hochstehenden Markenartikeln oft ein Auftrag ausreicht. Um die benötigte Anzahl zu errechnen, sollten Sie zunächst die zu beschichtende Oberfläche bestimmen. Der Flächeninhalt der Raumwände entspricht dem Raumumfang mal der Höhe, die Deckenflächen können aus der Raumlänge und Raumbreite errechnet werden.

Der Bereich, der mit einem Löffel bearbeitet werden kann, ist normalerweise auf dem Löffel ersichtlich. Wenn der Anstrich ohne Tapeten auf den Gips aufgetragen werden soll, können auch bei einem guten Erzeugnis zwei Lagen erforderlich sein. Wenn Sie die Wand farblich anstreichen möchten, empfehlen wir Ihnen den Einkauf von Fertigfarbe oder das Abtönen mit einer Farbmischanlage in einem Heimwerkermarkt oder Fachgeschäft.

Zusätzlich zum Lack kann je nach Bedruckstoff eine Haftgrundierung (z.B. Tiefgrund) erwünscht sein. Bei höheren Wänden oder der Deckenbemalung ist zusätzlich eine teleskopische Stange vonnöten. Bei Löchern oder Rissen in der Mauer benötigen Sie zusätzlich einen Spachtel. Bei Direktanstrichen muss der Gips in der Regel erst grundiert werden.

Zusätzlich sollte die Lackmischung vor dem Lackieren noch einmal durchgerührt werden. Bei der Bemalung werden zuerst die Eck- und Randbereiche mit dem Malerpinsel, dann die Oberflächen mit dem Farbwalzen bemalt. Bei der Bemalung des Raumes wird immer zuerst die Zimmerdecke bemalt. So wird verhindert, dass Spritzer von der Zimmerdecke die frische Farbe an den Seitenwänden zerstören.

Den noch feuchten Farbton des angrenzenden Bandes leicht überlappen. Deshalb sollte man mit der Oberfläche anfangen, solange die Lackierung an den Rändern und Winkeln noch nass ist. Ist der Platz so groß, dass dies nicht auf allen Oberflächen möglich ist, müssen die Ränder und Eckpunkte abschnittweise gestrichen werden.

Beim Streichen einer Mauer sollten Sie daher auf größere Unterbrechungen ausweichen. Zur Vermeidung von Schlieren bei schlechten Lichtbedingungen arbeiten. Ein weiteres empfohlenes Beschichtungsverfahren ist der Kloster. Wenn eine Mauer dunkler angestrichen werden soll und die angrenzenden Mauern heller werden sollen, ist die Dunkelbeschichtung effektiver, wenn ein Band am Rande heller wird.

Um zu verhindern, dass die dunklen Farben nach dem Abdecken unter das Abdeckband dringen, ist es am besten, die Kante mit hellem Lack zu beschichten. Nach dem Trocknen kann die schwarze Schicht aufgetragen werden. Eine häufige Fehlentscheidung von Anfängern ist die Benutzung von zu viel Farben. So werden Verschmutzungen und Schlieren verhindert.

Wenn Sie dann den Saal zum Beispiel für eine WC-Pause räumen, breitet sich die Lackierung in der ganzen Ferienwohnung aus. Deshalb sollten Sie Ihre Wanderschuhe am Eingang des Raumes abmontieren.

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