Welchen Putz für Außenwand

Der Putz für die Außenwand

Dabei handelt es sich um Wandflächen unterhalb der Erdoberfläche, die schließlich mit einer Abdichtung versehen werden müssen. Thermische Dämmputz-Systeme für Außenwände werden hier nicht behandelt. Das verputzte einschalige Ziegelmauerwerk ist seit langem eine bewährte Außenwandkonstruktion. Das verputzte einschalige Ziegelmauerwerk ist eine bewährte Außenwandkonstruktion. Putz und Ziegel sind mineralische Baustoffe, die sich in der Wand ideal ergänzen.

Spannweite>Konstruktion des Außenputzes

Der Aussenputz setzt sich aus einem Sockelputz ( "Unterputz") und einem Deckputz zusammen. Die Deckputze (auch Feinputz genannt) werden in einer Dicke von 3 bis 10 mm aufgebracht und geben der Wand den endgültigen Glanz. Der Putz wird in einer Schicht im Sockel- und Kellerbereich aufgebracht und bildet eine hervorragende Grundlage für die Deckschicht. Äußere Einwirkungen.

Silikatputz steht für witterungsbeständige Fassadenanstriche. Weil farbige Steinputze völlig kratz- und schlagfest sind, bieten sie einen perfekten Schutz der Außenmauern vor Feuchte- und Wettereinflüssen. Durch ihre mosaikartige Erscheinung und eine Vielzahl unterschiedlicher Farben bereichern sie jede Fassade. Farbsteinputz ist ein Dünnfilmputz, weshalb er nur für die Oberflächenveredelung, d.h. als Feinputz, besonders für Fenster oder Sockelleisten geeignet ist.

Reibungsputz ist ein granulierter Granulatmörtel, der überwiegend auf Mineralien basiert. Der mineralische Schleifputz ist besonders luftdurchlässig und beständig und kann daher auch für Aussenwände eingesetzt werden. Die Fassadenputzvariante steht für eine kratzunempfindliche und widerstandsfähige Fassadenkonstruktion, die Ihre Gebäudesubstanz über Jahre vor der Witterung bewahrt!

Aussenputz auf Backsteinmauerwerk | Mauern | Mörtel/Putz

Das verputzte Mauerwerk hat eine lange Geschichte und ist weit verbreitet. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass sich die beiden Mineralbaustoffe Putz und Mauerwerk gut miteinander verbinden. Heute werden bei einschalig geputzten Aussenwänden aus Ziegeln vorwiegend Wärmedämmziegel mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,11 - 0,18 W/(mK) für das Mauerwerk verwendet. Leichtbauputze nach EN 18550-4 oder Wärmedämmputz-Systeme (nach EN 18550-3 oder mit Zulassung) eignen sich besonders für den Einbau in wärmedämmendes Klinkerbau.

Dabei sollte ein Mauerwerk aus Ziegeln ideal mit Eck-Elementen, Rolladenkästen und Ziegelstürzen verbunden werden, um einen einheitlichen Putzträger zu erzielen. Bei Verwendung von Wärmedämmpaneelen (z.B. zur Verringerung von Kältebrücken, z.B. vor Betonteilen oder Rollladenkästen) ist in der Praxis eine Putzarmierung unerlässlich. Mechanisch-physikalische Daten eines Putzsystems müssen auf das Mauerwerk des Putzträgers angepasst werden.

Leichte Untergründe haben eine hohe Festigkeit 5,0 N/mm (P 2,5 - 5,0 N/mm²; PT 1,0 - 2,5 N/mm²) und eine trockene Rohdichte des Vollmörtels von 600 kg/m³ - 1300 kg/m³. Mittlerweile werden von vielen Putzmörtelherstellern insbesondere für hochwärmedämmendes Mauerwerk mit optimierten Festigkeiten und Verformungen angeboten. Wärmedämmputz-Systeme (nach EN 18550-3 oder mit Zulassung) sind auch für Mauerwerk einsetzbar.

Durch das erhöhte Wasserhaltevermögen und die gute Adhäsion zum Putzträger ist bei Mauerwerk in der Regel keine spezielle Putzträgervorbehandlung vonnöten. Die Putzunterlage muss frei von Staub, rein und genügend getrocknet sein. Das dauert nur wenige Tage für das Mauerwerk. Die wasserabweisenden Grundierungen, d.h. leichte Putze, haben sich im Basisbereich von wärmeisolierendem Mauerwerk in Abweichung von der Norm EN 18550-1 bewiesen und zählen zur Gipsmörtelgruppe PEI, deren Stärke im Wertebereich von 3,5 N/mm - 7,5 N/mm (CS III nach EN 998-1) liegen.

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