Wandgemälde

Wandgemälde

Eine Wandmalerei an der Universität Frankfurt. Das malerische Abbild der Wandmalereien in den Fluren, Treppenhäusern und Sälen. Die Wandmalerei im Haus der Kölner Freimaurer gilt weltweit als einzigartiges Fresko freimaurerischer Natur und enthält die gesamte Lehre der Freimaurer. Die Übersetzung für'Wandgemälde' im kostenlosen deutsch-italienischen Wörterbuch und vielen anderen italienischen Übersetzungen. Wandbild "Kommunikation" als Auftragsarbeit für das Studieninstitut des Landes Niedersachsen in Bad Münder.

Wandgemälde

Wandgemälde ist eine Malerei, bei der das Gemälde nicht, wie bei einem Tafelbild, auf eine Holzplatte oder ein Gemälde aufgebracht wird und für den beweglichen Gebrauch vorgesehen ist, sondern an einer Mauer oder Zimmerdecke so angebracht wird, dass es mit dem Boden in Verbindung steht. Neben der Skulptur ist die Wandgemälde die traditionsreichste kulturelle Errungenschaft der Menschen.

Die Künstlerin bemüht sich in der Wandgemälde die charakteristische Ebenheit der Mauer zu bewahren (strenge Wandmalerei) oder den Anschein von Räumlichkeit zu erwecken (illusionistische Wandmalerei). Wandgemälde sind eine der ersten kulturellen Errungenschaften der Menschen. Weitere Zeugen neolithischer Wandgemälde sind in Catal Hüyük (ca. 6000 v. Chr.) zu sehen, wo diese Gemälde besonders gut bewahrt sind und vermutlich Kultstätten schmücken.

Wandgemälde aus dieser Zeit findet man auch an anderen Stellen im Mittleren Orient, aber meistens nicht in so gutem Zustand. In den Grabkapelle der antiken Ägypten sind zahlreiche Wandgemälde aufbewahrt worden. Diese Wandgemälde zeigen vor allem die für das "Überleben" im Jenseits nach dem ägyptischen Glaubensbekenntnis notwendigen Grabbeigaben, die die Verstorbenen dort auf diese Art und Weise entsorgen konnten.

Oft hatten diese Wandgemälde auch einen religiösen und zeremoniellen Stellenwert und sollten aufgrund ihrer narrativen Bildsprache wohl auch denjenigen, die mit dem Lesen der hieroglyphen Schrift nicht vertraut waren, eine anschauliche Darstellung der abgebildeten Sachverhalte vermitteln. Sogar weltliche Gebäude wurden zu dieser Zeit mit Wandgemälden geschmückt, aber viel weniger Exemplare solcher Entwürfe sind wegen des geringeren Schutzniveaus überlebt.

Besonders die Schlösser in den Städten Maleqatta und Imarna waren mit mehrfarbigen Wandgemälden geschmückt. Dagegen diente die Wandmalerei in den Wohnhäusern der höheren Beamten eher der Dekoration und zeigte vor allem Geometrie- und Pflanzenmotive. Im Nahen Osten wurden in dieser Zeit vor allem Wohnhäuser und Schlösser mit Wandmalerei gestaltet, von denen jedoch bis auf wenige Überreste nur noch Bruchstücke sind.

In der Ägäis blühte die Wandgemälde (um 1650 v. Ch. bis 1250 v. Chr.), wo Schlösser (Knossos auf Kreta) und Häuser (Akrotiri auf Santorini) in sehr intensiven Farben gemalt wurden.

Auch wenn im Unterschied zur Gefäßmalerei fast keine Wandgemälde aus der antiken Griechenland überlebt haben, scheint die Malerei dieser Zeit die Illusionsmalerei fast vollkommen zu beherrschen, wie ein Wettbewerb der um 400 v. Chr. von den Künstlern Heraklesia u: A: J. überlieferten Maler J. S: A: A: S: A: S: S: I: I: I: I: I: I: E: A: A: A: A: B: D: M: E: N: A:

In der Römerzeit hat sich beinahe jeder Hauseigentümer, der einer höheren Klasse angehört, erlaubt, die Mauern seines Gebäudes zu streichen. Nie war die Wandgemälde so weit wie hier, zumindest an der Einwohnerzahl bemessen. Vor der Wende beginnt diese Blütezeit bei den griechischen Bürgern, erreicht aber ihren vorläufigen Gipfel im ersten Jh. n. Chr. im Kaiserreich, wo selbst in den entlegensten Gegenden die Häuser wohlhabender Bewohner gemalt werden.

Der Werdegang der romanischen Wandgemälde gliedert sich in unterschiedliche Stilrichtungen (1. bis 4. Pompeji-Stil). Die Eruption des Vesuv im Jahre 79, die die beiden Großstädte Pennsylvania und Herkulaneum hermetisch abgeriegelt hat, führte dazu, dass die zahlreichen Wandmalereien in den Häusern der wohlhabenden Römer, die hier ihre Landhäuser hatten, nahezu intakt blieben.

In den Grabungen, die im 18. Jh. begannen, wurden jedoch viele Wandmalereien durch unsachgemässe Bearbeitung oder auch um die entfernten und verlagerten Bruchstücke so klein und damit wertvoll wie möglich zu erhalten, unwiderruflich zerschlagen. Ab dem dritten postchristlichen Jh. begann die Wandgemälde offenbar abzunehmen; nur wenige Exemplare dieser Kunstrichtung aus der Folgezeit sind zu sehen und dies zumeist nur in Sakralbauten.

In der Antike Roms und der Antike wurde die Wandgemälde oft durch Mosaike abgelöst und/oder vervollständigt, zum Teil wegen ihrer höheren Dauerhaftigkeit. Die Wandgemälde waren bei den Parthen und Assaniden sicherlich eine weit verbreitetere Form der Kunst, aber diese Arbeiten sind oft nur in Bruchstücken konserviert. Die Wandgemälde verbreiteten sich auch in Mittelasien, vor allem mit der zunehmenden Ausdehnung des Buddha.

Buddha's Sanktuarien waren oft üppig mit Bildern aus seinem eigenen Land bemalt, obwohl man in Mittelasien auch unzählige gemalte Höhlenreservate hat. Es gibt auch mehrere Buddhistentempel in ganz Europa, die in Grotten mit Wandgemälden gebaut wurden. Die Wandgemälde des tibetischen Buddha repräsentieren eine besondere Variante des tibetischen Buddha. Im nordindischen Shekhawati-Gebiet (Rajasthan), vor allem in der Stadt Mándawa, gibt es im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts noch einige Handelshäuser (Havelis) mit naiver und religiöser Thematik.

Viele Wandgemälde sind aus Navarra bekannt. Mit dem Einzug des Islams ist auch hier die Überlieferung der Wandgemälde beendet. Besonders bei den Maya florierte die Malkunst. Sehr gut erhaltenen Exemplare wurden in St. Bartolo[1] gefunden, wo sie die Wänden einer Bestattungskammer zierten. Bei Ausgrabungen auf der neuen ICE-Strecke Erfurt-Leipzig/Halle in einer vorgeschichtlichen Ansiedlung bei Wannungen im Burgenland im Jahr 2009 entdeckten Archeologen eine gemalte Mauer von rund 1.500 Einzelelementen.

Es ist nach H. Müller der bisher größte Wandmalereifund der Eisernen Zeit im Norden der Alpenkette. Die Wandgemälde erlebten in der Romanik (1000-1200) durch die Christentumsbildung einen großen Blütezeit. Wandgemälde gab es auch auf Schlössern, aber lieber mit profanen Motiven. Beeindruckende Bilder aus dem dritten Evangelisationszug auf Schloß Hamm und dem Iwein-Zyklus auf Schloß Rödenegg in Suedtirol.

Weil es sich um sehr altertümliche Gebäude handelte, die in der Folgezeit oft umgebaut oder abgebrochen wurden, sind die romanischen Wandgemälde in der Regel nur in geschädigtem Erhaltungszustand oder, wie in der Sigwards-Kirche (Idensen), erst in der Moderne wieder aufgedeckt. Wie andere Arbeiten romanischer Kunst sind auch die Wandgemälde vor allem durch einen niedrigen Natürlichkeitsgrad und eine hohe Symbolik gekennzeichnet, die auch für die Skulptur dieser Zeit oder die Steinbibel kennzeichnend ist.

Im gotischen Zeitalter, das um 1140 in der Île-de-France (Region um Paris) begann und bis etwa 1500 im Norden der Alpenkette dauerte, ist die Wandgemälde neben den Glasmalereien die bedeutendste Innenausstattung sakraler Gebäude. Wurde die Wandgemälde in der Folgezeit im Norden der Alpenkette immer weniger wichtig als Buntglas und durch Tafelgemälde ersetzt, bleibt die italienische Malerei ein Mittelpunkt der Wandgemälde, die in der folgenden Zeit einen weiteren Boom erfuhr.

Wandgemälde waren einer der wichtigsten Entwicklungsschritte unserer heutigen Bildwahrnehmung, insbesondere als Wegbereiter der Tafelfarben. Eine der berühmtesten Wandmalereien der letzten Jahre des 14. bis 16. Jahrhunderts ist das Letzten Abendessen von Leónardo da Vincis.

In der Barockzeit (um 1600-1770) nahm die Wichtigkeit der Wandgemälde wieder zu, vor allem in Gestalt der Deckengemälde. Vor allem in barocken Gotteshäusern wurden oft trügerische Deckendurchbrüche angebracht, um den Betrachterinnen und Betrachtern einen unmittelbaren Einblick in den Sternenhimmel zu geben. Die Deckengemälde wurden im romanischen Barockstil zu einem unverzichtbaren Mittel der gegenreformatorischen Kirchendekoration nach den Wandmalereien in den Pfarrkirchen II. von G. B. I. und I. von G. P. Loyola in der Ortschaft C. Marzion.

Ein besonderes Merkmal der Wandgemälde ist die Luftmalerei in den Dörfern der alpinen Täler, die noch heute praktiziert wird. Berühmte Exemplare solcher Fassadenkonstruktionen aus dem 18. und 19. Jh. gibt es in den Städten Mittelwald, Schleswig-Holstein, Garmisch sowie Unter- und Oberammergau. 2. Jahrhunderts wurden die Hoffnung auf die Entstehung einer neuen Gemeinschaft oft in bunten, teilweise futuristisch anmutenden Bildern eines guten Menschenbilds und technischer Leistungen zum Ausdruck gebracht.

Weltberühmtheit erwarb sich die Künstlerin vor allem durch seine unverwechselbaren Wandgemälde, Wandbilder mit politischem Motiv, die er ab 1922 vor allem in Mexico und den USA schuf. Im gleichen Jahr, als er seine erste großformatige Wandmalerei anfing, ebnete er auch den Weg für die Weiterentwicklung der Freskomalerei zu einer der bedeutendsten Künste des 20.

Gleichzeitig war er Mitgründer des Verbandes revolutionärer Gemälde, Skulpturen und Graphiker und trat der Partei für Malerei und Grafik bei, von der er 1929 wieder ausgegrenzt wurde, unter anderem wegen Meinungsverschiedenheiten über die Abbildung von Joseph Stalin in einem seiner Wandbilder. In den Bergdörfern Sardiniens gibt es viele Wandgemälde.

Das älteste Wandgemälde bezieht sich auf den gemäßigten Kampf um die Freiheit, den die Sardinier in ihrem Streben nach Unabhängigkeit gegen die Mittelmacht ltalien unternahmen. Ein weiteres zeitgenössisches Medium der Wandgemälde ist das sogenannte Wandbild - vor allem bei großen angrenzenden Arbeiten mit einer über das reine Tagging hinaus gehenden Äußerung.

Die Wandgemälde haben nach dem Art Nouveau an Wichtigkeit in der Raumgestaltung verloren. Mit Ausnahme einiger bemerkenswerter Farbdesigns von Le Corbusier and Bruno Taut bevorzugen die Baumeister der antiken Modernen die Materialfarbe und die monochromen, vor allem hellen bis weißen Farbtöne für die Wandgestaltung. In den achtziger Jahren gab es jedoch eine Renaissance der Wandgemälde in der Raumgestaltung.

Schon 1990 wurde in der Bundesrepublik ein deutlicher Anstieg der Wandmalereien und der farbenfrohen Wandgestaltung im Innenausbau beobachtet. Die Wandgemälde sind heute in unterschiedliche Gebiete unterteilt, deren künstlerische Wertigkeit anderswertig ist. Man unterscheidet zwischen Illusionsmalerei, ornamentaler Wandgestaltung, Tapetenmalerei oder historisierenden Flächen, wie z.B. Marmorimitation und Schablonentechnik, sowie Spezialformen, wie z.B. Lichtschachtbilder, die auf Sylt weit verbreiteten sind.

Durch die Weiterentwicklung der Digitaldrucktechnik, mit der Fotos in fugenlosen und nahtlosen Wandgrößen produziert werden können, ergaben sich neue Wege für eine zeit- und kostensparende Variante zur Produktion von Mauerbildern. 1967 in Stuttgart/ Ruavensburg - Wandmalerei[mit besonderen Deckengemälden] In: Hans-Herbert Möller a. D.: Restauration von Kulturdenkmälern. Beispielhafte Arbeiten aus der Niedersachsen-Denkmalspflege ("Berichte zur Denkmalpflege", Beilage 2).

Nimmeyer, Hamburg 1989, S. 191-260, S. 191-260, S. 87585-152-8 und S. 191-260, Innenarchitektur des 20. Jahrhunderts.

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