Wand Verputzen

Wandverputz

Der gemischte Putzmörtel wird am besten mit einer Stahlkelle auf die Wand aufgetragen. Mit einer Kelle etwas Material auf die Stahlspachtel legen, dann das Material an die Wand ziehen. Es handelt sich um Streifen, die in regelmäßigen Abständen an der Wand befestigt werden. Praktische Tipps und eine ruhige Hand erleichtern das Verputzen Ihrer Wand. Für sehr große Wandflächen ist es jedoch ratsam, Spezialisten zu engagieren.

Sechs größte Verputzfehler

Gips ist eine herkömmliche und widerstandsfähige Beschichtung. Sie gewährleistet Luftdichtheit, erhöht die Wärmedämmung, regelt das Wohnklima, gleicht Ungleichmäßigkeiten aus, strukturiert oder glatt und bildet einen optimalen Untergrund für Tapete, Farbe und Wanddekor. Prinzipiell können alle Innen- und Aussenwände eines gewöhnlichen Wohnhauses geputzt werden, auch Trockenbau- und Deckenwände (z.B. Gipskartonplatten), Kacheln und Holzbau.

Die Verputzarbeiten an den Außenwänden werden in der Regel von Fachleuten ausgeführt, aber auch der Innenbereich wird oft selbstgeputzt. Dies ist im Grunde eine gute Sache, denn Verputzen ist keine Hexerei. Die Untergründe müssen standfest und belastbar sein, d.h. sie müssen zum einen selbsttragend sein und zum anderen eine ausreichende Adhäsion zum Gips haben. Zudem muss die Wand gereinigt und getrocknet sein - Feuchtigkeit und Schimmelpilzschäden müssen immer zuvor entfernt werden.

Vor dem Verputzen müssen die losen Stellen beseitigt, große Bohrungen und Spalten verfüllt oder verstärkt werden. Starke Verschmutzungen (z.B. Alge, Fette, Nikotin, Trennmittelrückstände oder Schalungsmittel) können mit speziellen Reinigungsmitteln beseitigt werden. Anmerkung: Primer werden auf sehr saugfähigen Substraten eingesetzt, damit die Wand das anfallende Spritzwasser nicht zu rasch aus dem Gips herauszieht und wie geplant nachziehen und ablüften kann.

Wird ein Primer eingesetzt, muss er zum Gips passend sein und entsprechend den Angaben des Herstellers (z.B. Anzahl, Trocknungszeit) eingesetzt werden. In der Regel ist jedoch eine Vorbenetzung mit Leitungswasser ausreichend. Für das Verputzen gelten die Grundregeln "weich auf hart". Dies ist besonders dann von Bedeutung, wenn Sie einen Mineralputz wie Gips oder Kalkzementputz auf eine feste Wand (z.B. Mauerwerk aus Naturstein oder Beton) aufbringen.

Beachten Sie diese Vorschrift immer, um Spannungsrisse oder Ausdehnungsrisse beim Austrocknen des Putzes oder später (z.B. durch Temperaturschwankungen) zu verhindern. Woher weiß ich, mit welchem Gips meine Vorgängerin die Wand umhüllt hat? Dies ist viel zuverlässiger, als an der Wand zu kratzen und Theorie zu verbreiten. Anmerkung: Beim Verputzen in mehreren Schichten jede Lage gleichmässig trockenlegen.

Der Trocknungsverlauf ist an der Farbveränderung der Wand zu erkennen: Wo sie noch nass ist, wirkt sie dunkle. Es gibt übrigens eine einzige Abweichung von der Regel "weich auf hart": Sie betrifft nicht den Wärmedämmputz und den Putz von Wärmedämm-Verbundsystemen. Alle eingesetzten Materialien (z.B. Paneele, Klebstoffe, Armierungen, Putz, etc.) müssen jedoch untereinander kompatibel sein.

Selbst wenn Sie nicht wie ein Gipser verputzen, können Sie mit Spachtel und Spachtel sehr gute, dauerhafte und wunderschöne Resultate erzielen. Getrocknete Reste stören den Spass, ruinieren die Fläche und sind schwierig zu entfern. Reinigen Sie die Glättungs- und Spachtel mit klarem Regenwasser; Sie können die elastischen Eimer verbiegen und/oder mit einem Hammerschlag auflösen.

Einige Tipps für den korrekten Putz: Bei der Vermischung immer zuerst das Gießwasser, dann das Reinigungsmittel auffüllen. Nachträgliche Zugabe von Feuchtigkeit vermeiden: Sollte die Masse während der Bearbeitung zu fest werden, wird sie mit einer Maurerkelle aufgebohrt und aufgeschaufelt. Die Ränder zeigen den Meister: üben Sie ein wenig an der ebenen Wand - und vieles mehr an den Rändern, Winkeln und Aussparungen.

Gips immer von oben nach unten und von den Rändern zu den Oberflächen. Nur ein wenig Gips zum üben anmischen, damit Sie nicht in Eile kommen, wenn das Produkt aushärtet, bevor der Kübel entleert ist. Ist der Gips während des Transports oder der Lagerung nass geworden, ist er nicht mehr geeignet.

Reinigungssäcke niemals im Regenguss oder auf feuchtem Untergrund, sondern in trockenem Innenbereich und/oder auf einem Untergestell aufstellen. Bei zu langer Lagerzeit verliert das Material an Wert. Das Arbeiten mit aufgetragenem Gips macht weniger Spaß: Er ist hartnäckig, ist weniger gut mit der Maurerkelle und will nicht mehr richtig gegen die Wand schlagen.

In Fensterbrettern, in Luken und Winkeln, hinter Zuleitungen, um Sanitär- und Elektroinstallation und an anderen problematischen Orten ist der Putz oft unzureichend oder gar nicht vorhanden. Unverputzte Übergangsstellen, vergessliche Lücken und schlammige Putzfugen, durch die Luftzug unbehindert in den Wohnraum eindringen kann. Zur Erzielung der Luftdichtigkeit muss die Wand oder Vollwand vollständig ausgeputzt werden.

Zur Vermeidung dieses Fehlers beim Verputzen der Wand den Gips vor dem Einlegen der Kabel auftragen. Zum Ausgleich der Mängel Ihrer Vorgängermodelle sollten Sie mindestens alle Verbindungen mit Gips, Spachtel oder elastischem Dichtstoff (Fugenmasse) sorgfältig abdichten. Anmerkung: Bei geplanter Vorwandinstallation, z.B. in Badezimmern, wird oft behauptet, dass dieser Mauerwerksbereich sowieso mit Gips bedeckt ist und daher nicht zwangsläufig geputzt werden muss.

Nicht zuhören: Gipskartonplatten können den Gips nicht ersetzten. Eine zu niedrige Raumtemperatur oder gar Reif, kein guter Verbund von Putzmörtel oder Gips, und statt einer verputzen Wand haben Sie ein technisches Hindernis, das Sie viel Aufwand und Aufwand für Entsorgungs- und Instandsetzungsarbeiten kostet. Und auch hier gibt es eine simple Lösung: Niemals bei unter 5 Grad verputzen - auch wenn der Terminkalender knapp bemessen ist, das Weihnachtsfest vor der Haustür steht oder alles vor Ende des Jahres abgeschlossen sein muss.

Nach dem Aushärten (in der Regel nach 24 bis 48 Stunden) ist der Gips frostbeständig und die große Erkältung kann kommen. Anmerkung: Gips toleriert keinen Reif, aber Sommerhitze ist kein Hindernis für das Produkt.

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