Styropor Wandverkleidung Innen

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Die Styroporplatten sind nicht nur billig. Es gibt in letzter Zeit viele kritische Berichte über Polystyrol. Hier erklären wir, worauf es bei der Innendämmung mit Polystyrol ankommt. Wandideen, Ideen für Räume, Innenarchitektur, Sichtmauerwerk, Ziegelwände, Moskau, Wohnungen, Anna, Innenräume. Sie müssen auch einen genaueren Blick auf den Preis der Polystyrol-Wandverkleidung werfen:

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Bau und Renovierung

Das Styropor ist ein Warenzeichen (die Rechte daran liegen heute beim industriellen Verband Harz e. V., IVH) für den Stoff Styropor. Seit den 50er Jahren hat sich Styropor als Isoliermaterial einen guten Ruf erworben: Es wird auch als Schaumpolystyrol (EPS) und Styropor (XPS) eingesetzt. Es gibt in jüngster Zeit viele Kritiken über Styropor.

Hier wird erklärt, was für die Innenisolierung mit Polystyrol wichtig ist. Styropor ist in Gestalt von Kunststoff- und dennoch organischer Hartschaumplatte ein klassischer Werkstoff unter den Dämmelementen. Das Dämmmaterial kann aber auch als lose Schüttung eingesetzt werden, die z.B. bei der Aderisolation mittels Einblasdämmungen für Dach und Fassade zum Einsatz kommt. Der Styropor wird aus Rohöl oder mineralischem Öl hergestellt, einem Rohmaterial mit begrenzter Verfügbarkeit - aus ökologischer Sicht ein großer Vorteil für den Dämmeinsatz.

Ein weiterer Nachteil ist der eher niedrige Aufschmelzpunkt von Polystyrol, der bei 240 °C angesiedelt ist. Auch Styropor ist brennbar (Klassifizierung: flammhemmend (B1) oder normalerweise brennbar (B2)) und bildet im Brandfall starke Rauchentwicklung, die unter Umständen gefährliche Stoffe freisetzt. Wenn es zu stark ist, vergilbt das Polystyrol und wird brüchig.

Polystyrol ist diffusionsoffen. Wenn man damit Zimmer durch innere Isolierung abdichtet, kann sich Schimmel bilden. Styropordämmplatten können schwinden, was zu Verbindungen in der inneren Dämmschicht führen kann, die ihre isolierende Wirkung verringern. Dass Polystyrol trotz der oben erwähnten Einschränkungen seit Jahrzehnten fast unübertroffen als Dämmmaterial in der Innen- und Außenisolierung eingesetzt wird, ist auf folgende Merkmale zurückzuführen: Polystyrol hat eine ausgezeichnete Dämmeigenschaften.

Die verhältnismäßig niedrige thermische Leitfähigkeit (Wärmedurchgangskoeffizient, auch U-Wert genannt) beträgt zwischen 0,035 und 0,045 W/m2 und 1 km2. Im Innenbereich ist Styropor gut schalldämmend. Polystyrol ist relativ feuchtigkeits- und witterungsbeständig. Besonders preiswert ist Styropor: Die Kosten für die Innenisolierung betragen zwischen 15 und 20 EUR/qm.

Styropor-Platten sind sehr leicht und einfach zu bearbeiten. Aufgrund der niedrigen thermischen Leitfähigkeit von Polystyrol, d.h. des niedrigen Wärmeübergangskoeffizienten, ist es ausreichend, den Dämmstoff mit einer Stärke von etwa 14 cm in Innendämmungen mit Polystyrol einzusetzen, um die Forderungen der geltenden Energieeinsparungsverordnung (EnEV) zu erfüllen. Die ersten sechs cm Innenisolierung führten jedoch nach Angaben des Landes Hessen zu der größten Reduzierung der Energieverluste.

Abschließend ist zu beachten, dass jeder weitere cm der Isolationsschicht den Platz dementsprechend reduziert. Styropor, das zur Innenisolierung eingesetzt wird, verschließt den Zwischenraum. Auch die dem Zimmer zugewandten Innenseiten der Aussenhaut sind verhältnismässig wärmer, der Lufttaupunkt ist aussen. Bei der Innenisolierung aus Polystyrol verbleibt die Hitze im Gebäude und durchdringt nicht mehr die Außenmauer.

Damit ist die Mauer kälter als ohne die Polystyrolschicht als Innenisolierung. Durch die Isolierung mit Polystyrol kann die Wärme hinter der Isolierung unter den Raumtaupunkt abfallen. Bei unzureichender Innenisolierung sammelt sich Feuchte zwischen der Aussenwand und der Isolationsschicht aus Polystyrol an. Zur Vermeidung einer Taupunktverschiebung kann eine Dampfbremse oder eine diffusionsoffene Innenisolierung eingesetzt werden.

Die Struktur einer Mauer mit Polystyrol-Dämmung setzt sich von innen gesehen aus der Aussenwand, der Polystyrol-Dämmplatte ohne so genannte Rücklüftung, d.h. ohne Kavitäten an der Mauer befestigt, der Dampfbremse und einer Gipsplatte zusammen. Eine der Hauptkritiken des Materials ist, dass im Falle eines Brandes viele toxische Gasen wie Kohlenmonoxyd, Kohlendioxyd, Stickoxide und Styrole aus der Isolierung des Polystyrolinnenraums entweichen.

Ein fachgerecht verlegter Innendämmstoff aus Polystyrol setzt kaum schädliche Stoffe frei, so dass keine zusätzlichen gesundheitlichen Belastungen für die Anwohner entstehen. Die Kritik weist auch darauf hin, dass die Haftwirkung von veredelten Polystyrol-Dämmplatten abnimmt, wenn sie nass werden. Bei Polystyrol als Isoliermaterial für die Innenisolierung ist auch das Entsorgungsproblem zu erwähnen.

Polystyrol lässt sich allenfalls energetisch verwerten, d.h. in Müllverbrennungsanlagen verbrennen, heißt es in der oben genannten Studie zum Thema IT.

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