Schablonen Bilder

Stencils Bilder

Die Schablone (aus dem Französischen échantillon) ist ein Ausschnittmuster für die Herstellung oder Bearbeitung von Objekten gleicher Form. Während der erfolglosen Versuche, die sieben Fraktionen zu einer Tabelle zusammenzufassen, entstanden unendlich viele Muster und Bilder. In den linken und rechten Bausteinen können Sie eigene Inhalte einfügen (Kalenderansicht, Blogansicht, Textansicht, Bilder oder Newsletter-Abonnementbox). Der kreative Gedanke für Fotos, bemalt und dekoriert mit Schablonenmustern und die kostenlose Anleitung | Machen Sie Ihre eigenen Fotos, bemalt und dekoriert mit Schablonenmustern und bestellen Sie die Materialien günstig hier. Making Templates ermöglicht es Ihnen, alle Arten von Oberflächen mit Bildern zu dekorieren, die Ihren Stil unverwechselbar widerspiegeln.

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Im Jahr 1936 unterscheidet der US-Pionier und Fachbuchautor Harry Heck die unterschiedlichen Schablonenverfahren und bezeichnet die aus Pappe oder Folie geschnittenen Schablonen als "offene Schablonen". Lockere Stellen, wie z.B. die Innenseite des Buchstaben "O", müssen jedoch mit den umliegenden Stellen der Druckschablone durch stehende, nicht bedruckte Balken miteinander verbundn. Heute werden solche Schablonen z.B. zur Kennzeichnung von Straßenmarkierungen, Eisenbahnwaggons oder Boxen verwendet.

Die Verwendung von offenen Schablonen ist in allen Kulturkreisen seit vielen Jahrzehnten bekannt. So wurden sie zum Beispiel zur Dekoration von Möbeln, Stoffen oder Keramiken verwendet. Schablonen wurden auch vor allem in Deutschland zum Einfärben verwendet - als kostengünstige Methode in Kombination mit anderen Verfahren. In der Manufaktur des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts wurden mehrere hunderttausend Bilder mit offenen Schablonen eingefärbt.

In einigen Fällen wurden auch geöffnete Schablonen als eigenständiges Druckverfahren verwendet, z.B. beim Duplizieren von Noten. Im Jugendstil hat die Schablonentechnik, bekannt als "Pochoir", ihren künstlerischen Zenit in ganz Deutschland erlangt. Verglichen mit der Produktion von Druckplatten mit anderen Druckverfahren ist die Schablonenherstellung prinzipiell unkompliziert und kann ohne Maschine dupliziert werden.

Auch diese Vorzüge bieten z.B. die Briefmarke, aber nur auf glatter Oberfläche können perfekte Druckresultate erzielt werden. Die strukturierten Werkstoffe können auch leicht mit Schablonen verziert werden. Auch heute noch werden auf dem Gebiet der Werbetechnologie für die Dekoration von Fassade oder Werbebanner Schablonen verwendet, wo diese Arbeit im Siebdruck oder im digitalen Druck nicht möglich ist.

Ausgehend von den Digitaldaten wird das Bildmotiv mit einem Schneidplotter in eine besondere, selbsklebende Schablone zerschnitten. Bild 1 stellt die Wanddekoration des 19. Jh. in den Vereinigten Staaten dar - das dazu eingesetzte Instrument ist in Bild 2 dargestellt Bild 3 stellt die Wanddekoration in Schwedens 20. Sie hatten oft vorbereitete Schablonen in verschiedenen Ausführungen, die sie ihren Kunden zur Wahl stellten.

Schon seit dem Hochmittelalter werden Karten in ganz Deutschland mit Schablonen gefärbt. Zuerst wurden die Motive in einer Farbe im Farbholzschnitt bedruckt und dann eingefärbt. Das Einfärben der Schablone erfordert weniger technische Anstrengungen als der vielfarbige Farbdruck im Holz. Abb. 4 stellt ein Werk aus dem 19. Jh. dar. Damals wurde die Schablonenfärbung vor allem in der europäischen Produktion von Bildtafeln, den ersten beliebten Massendruckprodukten, verwendet.

Anfang des neunzehnten Jahrhundert wurden die Sujets in einer Auflage von etwa 500 bis 2000 Exemplaren in ganz Europa aufgedruckt. Jahrhundert wurden in deutschen und französischen Werken oft Zehntausende von Exemplaren pro Bild abgedruckt. Da die Bildtafeln in Fabriken produziert wurden, wurden die Arbeitsschritte von unterschiedlichen Fachleuten aufgeteilt und ausgeführt:

Das Einfärben der Schablone war viel leichter als der Mehrfarbendruck. Gefärbt wurden die Blätter vor allem mit Pappschablonen und Pinseln. So druckt die Maifirma in Frankfurt/Main um 1860 auf 35 lithographischen Handdruckmaschinen. Im Mai 1891 wurde mit 29 Hochgeschwindigkeitspressen gedruckt und zum Beispiel 16 Eisenbahnwaggons mit Bildern innerhalb von drei Monaten nach England geliefert.

Wichtigste Bildfabrik in Frankreich war die "Imagerie Pellerin" in Epiinal, die heute als Kunstmuseum der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Epinalblätter waren weitläufig und sehr beliebt, auch außerhalb Frankreichs....] und wurden am Ende eines solchen Bilds gelesen: Bild 6 stellt die Färbemaschine "Auquatype" in der Version für den Einsatz in epinalen Farben dar. Jahrhundert mit der Markteinführung von schnellen Rotationsmaschinen und der Entwicklung von neuen Informationsträgern wie Zeitschriften an Wichtigkeit ein.

Von 1895 bis 1935 wurden die offenen Schablonen nicht mehr nur für die industrielle Farbgebung in ganz Europa genutzt, sondern auch als eigenständiges Verfahren zur Dekoration von Bücher, Magazine und Kunstblätter (Abb. 8). Die Schablonen und die fertiggestellten Abzüge wurden "Pochoirs" genannt. Ausgehend vom Original wurde zunächst die Zahl der für die Vervielfältigung benötigten Schablonen ermittelt.

Die Schablonen konnten anhand dieser Formen exakt angepasst und die Farbe mit einem Pinsel auftragen werden. Auch in den USA begann man in den 30er Jahren mit Schablonen ihre Grafik zu reproduzieren, verwendete aber das in der Werbung übliche Siebdruck-Verfahren ( "Siebdruck", s. Kap. Siebdruck).

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