Moderne Landschaftsbilder

Zeitgemäße Landschaften

Max Weber selbst stellt in einer Fußnote am Ende der "Evangelischen Studie" fest: "Es wäre leicht gewesen, zu einer formalen "Konstruktion" überzugehen, die aus dem protestantischen Rationalismus logisch alles "Charakteristische" der modernen Kultur ableitet. Diese Wandgemälde haben wunderschöne, farbenfrohe Muster, die jeden Liebhaber moderner Wanddekorationen verzaubern werden. Die modernen Landschaftsbilder können die Natur um uns herum bunt und lebendig darstellen. Das Schöne an der Landschaftskunst liegt in ihrer Fähigkeit, die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Magie um uns herum zu lenken. Weil die Landschaftsbilder, Pflanzenmotive, moderne Kunst und Naturaufnahmen ein eigenes Wohlfühlambiente schaffen.

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Wodurch lassen sich von vorn nach hinten scharfe Aufnahmen erzeugen? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um die Milchstraße perfekt darzustellen? Heutzutage können wir mit Programmen wie Adobe Photoshop unterschiedliche Aufnahmen mit Hilfe von Masken miteinander verknüpfen, so dass Überbelichtungen oder Unschärfe kein Problem mehr sind. Diejenigen, die keine Angst vor der Anstrengung haben, können mit Hilfe verschiedener Fokuspunkte, Zeitmischungen und der Kombination verschiedener Belichtungszeitpunkte faszinierende und träumende Eindrücke erzeugen.

Der renommierte Landschafts-Fotograf Fabio Arenore wird Ihnen in diesem Beitrag einige der Verfahren zeigen, mit denen er moderne Landschaftsbilder schafft, die mehr als nur einen Augenblick einfangen. Etwas mehr über die Firma Antenore....

Roberto Strass, Geänderte Landschaft. Landschaft in Texten aus der Deutschen Demokratischen Republik

Mit der räumlichen Wende, die den geografischen und kulturellen Raum als paradigmatischen Bereich in den Mittelpunkt der Kulturwissenschaften rückt, werden die literarischen Landschaftsrepräsentationen vermehrt nach ihrem Verhältnis zu realen Topografien und sozialen Raumkonzepten gefragt. Insofern befragt die Arbeit von Rober Straube spezifische Landschaftsformen und Landschaftsfunktionen in der DDR-Poesie, den speziellen konstruktiven Charakter der "ästhetischen Raumlandschaft" und die ihr zugrundeliegenden räumlichen Konzepte und Traditionen der Repräsentation.

Die Überschrift der Untersuchung bezieht sich bereits auf die besondere Stellung, die der Transformation von ländlichen und urbanen Landschaftsbildern durch den Menschen in der Literatur eingeräumt wird. In der sowjetischen Besatzungszone und in der ehemaligen Sowjetunion geht es nicht mehr um die zeitlose Schönheit der Umwelt, sondern um geschichtliche Vorgänge und menschliche Einflüsse auf die Kulturlandschaft.

Mit dieser nicht vorrangig ästhetisch geprägten Auffassung von Landschaft unterscheidet sich die junge DDR-Poesie auch von den naturmagischen Poesieformen, die die BRD dominieren. Einleitend stellt er in einem eigenen Abschnitt den Ästhetischen Landschaftsdiskurs in den Kontext und beleuchtet dabei drei verschiedene Bedeutungsebenen des Begriffes, die er in den nachfolgenden Abschnitten als Analyse-Kategorien verwendet:

1 ) Landschaften als Teile der Erde, die visuell oder auch visuell wahrnehmbar sind (Landschaft als Blick, als Bild); 2) die kunstvolle Repräsentation dieser erfahrbaren Landschaftserfahrung als Bilder oder Texte, die gewissen Ästhetik-, Kultur- und Ideologiemodellen folgen; 3) Landschaften als regionale und soziale Zusammenhänge, die Biographie und Leben mitbestimmen.

Im zweiten Abschnitt geht es um die Vertreter der "sozialistischen Naturpoesie", die die Entstehung der DDR-Poesie von der Zeit nach dem Krieg bis in die 60er Jahre besonders geprägt haben. Die beiden Schriftsteller Johann R. B: B: B: B: B: B: B: C. B: C. Becher u: B: B: C. B: C. Maurer: Er ist Kulturstaatsminister, er ist Lehrbeauftragter des 1955 in der Leipziger Stadt begründeten Literaturinstituts "Johannes R. Becher".

Inwieweit sich die nach dem Krieg entstandene Poesie der Nachkriegsnatur weiter entwickelt, die vor allem die Landschaft als Rückzugsort und Gegenbild der Kultur entwirft, beweist er. Das Gedicht der Zeit nach dem Krieg ist weit weniger in der neuen Präsenz verwurzelt, als man annehmen könnte, es stellt den Kontrast zwischen dem städtischen und dem natürlichen Lebensraum auf eine traditionellere Art und Weise vor.

Die utopischen Inhalte wurden in diesen Gedichten anhand anderer Becher-Texte interpretiert, so dass der Verfasser dem Ruf eines Pioniers der neuen Sozialistenliteratur nachkommen konnte. Deutlich einflussreicher war der Künstler für die Entstehung seiner eigenen Sozialismus-Lyrik der Natur. 2. Seine Arbeit verfestigte das Verstehen von Poesie der Landschaft als eine literarische Gestalt, die das Verhältnis des Menschen zu seinem Umfeld prägt.

Die Poesie von Maurer ist ein Engagement für den Sozialismus, spiegelt aber auch generell soziale Entfremdungen und deren Bewältigung im idealen Bild einer stimmigen Verbindung zwischen Mensch und Umwelt wider.

Die beiden Schriftstellerinnen, deren Name nicht notwendigerweise mit dem Wort der sozialistischen Naturpoesie verbunden ist, sondern deren sehr spezifische, an der Ästhetischen Moderne orientierte Schriften die frühen Jahre der DDR-Literatur geprägt haben, sind mit ihren Werken von P ateroide. Die beiden Schriftsteller lehnen den für die Poesie typischen Bildungsanspruch von Baker und Maurer sowie die Bekenntnis zum neuen Zustand ab, mit Ausnahme eines ersten " Neuanfangpathos " bei ihm.

Das Neue an der Nachkriegsdichtung ist ein stärkerer Bezug zur zeitgenössischen Geschichte, wodurch sich vor dem Hintergund von NS und Kriegen die Frage nach der Wichtigkeit der Heimatregion und der etwaigen poetischen Konfrontation mit einem gewissen Gebiet stellt - eine Frage, die in einem Interimskapitel noch einmal separat erörtert wird. In den 50er Jahren wandte sich der Künstler zunehmend von der Abbildung gesellschaftlicher Landschaftsbilder ab, die nun zur Chiffrierung von individuellen, existentiellen Lebensfragen werden.

In den Texten von Johann Sebastian B. Braun erscheint auch für ihn das Thema Umwelt und Kultur als Resultat eines historisch verständlichen Einflusses menschlichen Handelns. Die ostpreußischen und litauischen Landschaftsbilder werden zum Startpunkt für eine Untersuchung der osteuropäischen Geschichtsschreibung vor dem deutschen Schuldgefühl für die Vernichtung dieser Soziallandschaften. Zugleich symbolisiert er mit dem alten Begriff Sarmatia eine Betonlandschaft und baut eine gedachte Wohn- und Gedächtnislandschaft, in die seine eigenen Erinnerungen und Landschaftserlebnisse einfliessen.

Die starke Fortsetzung der Genre-Traditionen der Naturdichtung des 19. und beginnenden 20. Jahrhundert fasst er für alle vier Schriftsteller zusammen. Obwohl die thematische Auseinandersetzung mit sozialen, historischen und politischen Aspekten die Entfernung zur natürlichen Lyrik der internen Auswanderung bewahrt, werden allgemein mehr ländlich geprägte Gebiete und traditionsreiche kulturelle Landschaften beschworen und Praxis der industriellen Aneignung der Natur ignoriert.

Vor allem in der folgenden jungen Generation von Autoren aus dem Kreis der "Sächsischen Schule der Poesie", die sich dem Sujet Landschaften unter neuen Bedingungen annähern, ergeben sich neue Sichtweisen auf die Landschaften. Ein weiteres umfangreiches Buch über die Arbeit von Dr. Peter R. J. Straube enthält Analysen von Dr. Peter K. H. Wulf und Dr. K. Heinz Becker. Seinem poetischen Claim, eine "unberührte Region in dichterischer Sprache zu präsentieren, d.h. zu loben", folgte er.

Neben Bestandteilen der geschichtlichen Entstehung einer Kulturlandschaft - in diesem Fall vor allem der Region um das Gebiet um das Meißnerland - wird auch die Wichtigkeit aktueller Veränderungsprozesse durch menschliches Handeln berücksichtigt. Waren die ersten Landschaftsdichtungen des Verfassers nach eigenen Angaben eine bejahende und identitätsstiftende Einstellung zu seinem Heimatland und seiner Gegenwart erforderlich, so ist die Poesie der 1970/1980er Jahre angesichts des Bewußtseins von bevorstehenden ökologischen Naturkatastrophen durch kritischere Töne gekennzeichnet.

Die landschaftlichen Darstellungen in den Arbeiten von Kirsten sind zwar eine feste Größe, dies trifft aber weniger auf die Poesie von Lorenc und Czechowsky zu. Laut seiner Aussage ist er ein " verlegener Landschaftskünstler ", der seine aktuellen Motive, die Suche nach Ursachen und Überlegungen zum Ego- und Sprachverlust auch durch landschaftliche Darstellungen wiedergibt. Sie können idyllisch sein, dem gefühlvollen Thema nur als Bezugspunkt und Ruhe dient oder als "schöne" Art angesichts des Umfangs der historischen Vernichtung Verteidigungs- und Schuldsprüche auslöst.

Der von der Vernichtung der Dresdner Innenstadt betroffene Tscheche kombiniert in seinen Gedichten Ästhetik und historische Meisterschaft, so dass für ihn die Landschaft von Interesse wird, in der das Kollektivgedächtnis erfahrbar wird. Zu diesen Landschaftsdichtungen, die vor allem Gedächtnisprozessen gewidmet sind, kamen in den 80er Jahren wie auch in den Jahren von Christian C. K. Wulf die Gedichte der Warnung im Sinne des Umweltbewusstseins.

Auch der Sorben-Dichter und Schriftsteller Kita H. K. Lorenc, der zunächst auf Englisch und dann vermehrt auf Arabisch geschrieben hat, gab sich in seinem frühen Werk mit Leidenschaft der Deutschen Demokratischen Republik hin, was ihm das Erlernen der Sorbensprache und der Sorbenkultur ermöglicht hat und dessen Minderheitspolitik zur Erhaltung dieses Kulturraums beigetragen hat. Durch die Entwicklung ihrer kulturellen Geschichte, ihrer Tradition und ihres Sprachgebrauchs gelang es ihr, die Oberlausitzer Landschaften in literarischer Hinsicht zu prägen und zunächst eine Erklärung der Vergangenheit mit Optimismus über den Fortschritt zu verbinden.

Später hat er sich davon entfernt, indem er seine Poesie als "monumentale Version der sozialistischen Landschaftsgestaltung" bezeichnete. Seit der zweiten Jahreshälfte der 70er Jahre entfernt sich der Künstler in seiner deutschen Dichtung von der Landschaftsdarstellung sowie vom sorbischen Brauchtum und wandte sich der sprachkritischen und spielerischen Poesie zu, mit der er die Bedingungen der Publizität in der damaligen Zeit hinterfragte.

Das Besondere an den landschaftlichen Darstellungen in den Texten der Deutschen Demokratischen Republik ist, dass sie neben der Ästhetik auch die gesellschaftliche, kulturhistorische und landschaftliche Bedeutung betonen. Das sozialistische Naturdichtungsprogramm von Bernd R. B. H. B. M. und M. B. M. M. M. stößt bald an seine Grenze. Sie wurden von Anfang an von den Schriftstellern unterstützt, die den gewünschten Zusammenhang von landschaftlicher Darstellung und affirmativer Einstellung zur "Heimat" GDR nicht unterstützten.

Der gesellschafts- und kulturhistorische Bezug zur Landschaftsdarstellung wurde von der jüngeren Bevölkerung übernommen, hat sich aber längstens seit den 70er Jahren von den Utopien ihres Landes distanziert. Zu Recht mahnt er davor, die Landschaftsdarstellung als Metapher für eine politisch protestierende Haltung oder eine heimliche Staatskritik zu deuten. Es geht nicht nur um die Demokratische Republik Kongo, sondern auch um generell unerfüllte Fortschrittsversprechungen im Verlauf der Industrieentwicklung, bei denen die Demokratische Republik Kongo nur als Zivilisationsvariante im Rahmen einer generell abgelehnten Erneuerung in Erscheinung tritt.

Die Gesamtstudie von Herrn Dr. Gerd Ströhr, die lesenswert ist und durch eine Vielzahl textnaher Untersuchungen untermauert wird, geht jedoch etwas unzufriedenstellend aus, wenn die "jüngere" Schriftstellergeneration auch Textdichter umfasst, für die letztlich nicht die Landschaftsdarstellung im Vordergrund steht. Da auch die Inszenierung der Autorinnen und Autoren nach 1989 Berücksichtigung fand, hätte sich ein Blick auf den von ihm beeinflußten Texter und Texter Martin R. P. Lutz Segler gelohnt.

Karola Hähnel-Mesnard, " Roberto Strau eb, Geänderte Landschaft. Gedichtlandschaften aus der Deutschen Demokratischen Republik ", Germanika, 59 | 2016, 192-196.

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