Kinderschrank Mädchen

Baby- & Kinderzimmer

Finden Sie eine komplette Mädchenkrippe für die kleine Prinzessin. Grössere Kinderzimmerschränke bieten auch Platz für Stofftiere, Spielzeug, Bettwäsche und Handtücher. Die Farben Rosa, Violett oder freches Türkis sind ideal, um ein kleines Märchenschloss für Ihre Prinzessin im Kinderzimmer zu dekorieren. Das kleine Himmelbett als Kinderbett mit verspieltem Vorhang kann ein großer Blickfang sein.

Säuglings- & Kleinkinderzimmer

Oft sind sie bei der Ausstattung ihres Kinderschlafzimmers ziemlich nachlässig: Damit sich die Kleinen nicht in den Türen der Schränke verfangen, installieren Markenartikler wie z. B. die Firma Piñolino ein Soft-Close-System. Da sich auch die Kleinen gern an den Regalen festklammern, sollten sie nicht nur locker liegen, sondern auch festgeschraubt werden. Gerundete Eck- und Randbereiche tragen ebenfalls dazu bei, das Risiko von Unfällen in Kinderzimmern zu reduzieren.

Egal ob Prinzessin-Interieur-Traum in Pink oder zeitlos in Weiß - natürlich muss ein Kinderschrank ein ansprechendes Aussehen haben. Zahlreiche Küchenschränke sind so gestaltet, dass auch kleine Babys alleine auf ihr Hab und Gut zugreifen können. Ein Kleiderbügel, Schubkästen und Einlegeböden gewährleisten eine klare Organisation. Auch einige namhafte Produzenten wie z. B. die Firma Géuther oder die Firma Scharmann bauen in ihre Garderoben ein.

Das lockert nicht nur das Aussehen, sondern erleichtert auch die Aufräumarbeiten. Schließlich wollen die Mütter verhindern, dass Schadstoffdämpfe die Raumluft im Zimmer der Kinder verschmutzen.

Die Garderobe

Die Garderobe ist eine Geschichte von 1899: Im Expresszug Berlin-Rom fährt der Arzt Albert von der Folter, dem die Ärztin nur wenige Lebensmonate gibt. "Der Taxifahrer bringt ihn in die Stadt."

Unterwegs überquert er " eine Kommandobrücke (....), unter der das Meer langsam und langsam rollt[e]. Da entdeckte er "drei rotbemalte Rohrstühle", die sich von der Mauer absetzen "wie geschlagene Erdbeeren", vor allem einen Schrank, "ein viereckiges, braun gebeiztes, etwas wackliges Gebilde mit einer dumm geschmückten Krönung".

Am Abend, im Kognak, begegnet er dort einem nackten Mädchen, "einer Figur, einem so schönen Wesen", dass sein Herzen stillsteht, mit "schmalen, weichen Armen", "schlanken Beinen" und "Augen [....]. Bei Kerzenlicht erzählen sie ihm die traurigen Erzählungen "ohne Trost", zum Beispiel von Liebhabern, die durch die Heide gehen. Jeden Abend kommt das kleine Mädchen in die Garderobe und berichtet ihre Geschichte, ist aber verschwunden, sobald er sie mit seinen Händen quält.

Ab und zu vergißt er sich selbst und muß dann eine Weile abwarten, bis das Mädchen wieder im Wandschrank ist. Wieviele Tage das dauern wird und ob der schwer kranke Tormentor damals wirklich aus dem Waggon ausstieg und in die Innenstadt fuhr - oder "nicht in seinem erstklassigen Kupeen schlief und vom Expresszug Berlin-Rom mit enormer Schnelligkeit über die Bergwelt mitgenommen wurde....".

Rätselhafte Geschichten sind der Titel der Story. Die Zeit der Ereignisse wird ebenso im Dunkeln belassen wie die bewußt reisenden Menschen ohne Uhr und Terminplan. Der Ort des Handelns wird auch nicht genauer erwähnt, auch nicht, ob die Gemeinde "in D? Ob das fremde Mädchen im Wandschrank ist und woher sie kommt, ist ebenso ungeklärt wie die Fragestellung, ob es sich bei der Folter um einen Tagträumer, eine Fieberphantasie, eine Nahtoderfahrung oder einfach eine Vergiftung durch Kognak handelt.

Es scheint gar nicht sicher zu sein, ob die Fahrt in die City und der Hotelaufenthalt wirklich echt sind oder auch Teil der im Bahncoupé statt finden. Von Anfang an war der Tot in der Geschichte präsent: "In den ernsthaften und offen geführten Unterhaltungen zwischen zwei Männern", die die Mediziner mit der Folter, in seinem "gelblichen Teint" und seinen "tief schattigen Augen" und natürlich auch in seinem Sprechernamen führten.

Am " abends ", im " herbstlichen ", der während der Fahrt in der Innenstadt regiert, in den nebligen Bogenleuchten und dem schwarz-nassen Bürgersteig, schliesslich im Strom ( " Schau, meinte er, ein Strom; der Strom "), den der Hauptdarsteller überquert und der an den Stil erinnert, die Unterweltgrenze mit dem sagenumwobenen Fährenmann Scharon.

Mit ihrem Vogel-Gesicht und der "moosigen Pflanze" auf der Vorderseite zeigt die hoffmannsche Wirtin ein verfallenes und verfallenes Kleidungsstück. Auch die jugendliche Figur des Kindes kann die Omnipräsenz des Sterbens nicht verbergen; sie tröstet nicht vor der Qual, sondern leitet sie zu ihrem Absturz.

Exemplarisch für den geheimnisvollen Auftritt im Schrank werden die Dame aus dem Jahre 1847 und die gespenstische Dame aus dem Hause Dostojewski in E.T.A. Hoffmann's Geschichte über den Mann erwähnt. Die Garderobe beinhaltet auch autobiografische Elemente: Im Raum mit den Erdbeer-roten Stockstühlen vor blanken weißen Mauern zum Beispiel hat ein Mann seinen Junggesellenstand in der Münchner Markstraße 5 verewigt, und es gab auch einen Schrank, dessen mangelnde Hinterwand durch einen Stoffbezug abgelöst wurde[1].

Das Bild der Topografie fügt sich gut in die unmittelbare Nachbarschaft der Röckstraße ein, in der die Witwe von Herrn Mann eine Zeitlang mit ihren Kinder saß. Die Garderobe ist das einzigste seiner Arbeiten, in dem der in der Geschichte genannte Kognak eine bestimmte Bedeutung hatte. Zum ersten Mal malt er in dem fremden Mädchen im Schrank seinen bevorzugten Frauentyp: "Das Mädchen und die Keuschheit, die Braut und das Elfenbein, das Kindische und die Unschuldigen, das Enge und Hochbeinige" (Kurzke) ist es, was den Poeten anlockt.

Später sollten nicht nur die weiblichen Figuren in den späten Arbeiten von Herrn Mann diesen Stil aufnehmen, sondern vor allem seine Ehefrau Kate.

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