Innenputz Material

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In Einfamilienhäusern oder Mehrfamilienhäusern ist der am häufigsten verwendete Innenputz ein Putz auf Gipsbasis. Das sehr feine Material zeichnet sich architektonisch durch glatte und ästhetische Strukturen aus, die einfach zu gestalten sind. Die Unterscheidung zwischen Putzen nach Material ist in der Regel eine Unterscheidung nach dem Bindemittel, da dies einen entscheidenden Einfluss auf die Eigenschaften des Putzes hat. Abhängig von Material und Verarbeitung können unterschiedliche Qualitätsstufen erreicht werden. Im Innenbereich ist Putz oft auch der Grund für andere dekorative Schichten wie z.

B. Gipsputz der am häufigsten verwendete Innenputz für Wohngebäude und gilt als Qualitätsstandard für alle gängigen Arbeiten im Innenausbau.

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Es werden neue, für den Statiker einfachere Wege vorgestellt, um die Wirkung von Kältebrücken zu berücksichtigen. Die wichtigste Fragestellung bei der Gebäudeplanung ist, ob, wo und unter welchen Voraussetzungen mit Oberflächenkondensat zu rechnen ist. Die nicht weniger bedeutsame Fragestellung der Wärmeverluste durch Kältebrücken wird ebenfalls erörtert.

Besonderer Stellenwert wird darauf hingewiesen, dass die durch die EDV-Berechnungen bestimmten Wärmebrückenkennwerte beschreibend sind und als Basis für einfache Bewertungen ohne weitere Nutzung der EDV herangezogen werden können; mit diesen Bewertungen können mit Hilfe von einfachen Berechnungsformeln für die Außen- und Innenlufttemperatur Temperaturverluste, Oberflächentemperatur und die kritischen relativen Luftfeuchten für willkürliche Temperaturen ausgelesen werden.

Der Band führt praxisorientiert in die wesentlichen Fachbegriffe, Rezepturen und Berechnungsmethoden zur Bewertung von Kältebrücken ein. Durch einen umfangreichen Katalog von Baudetails erhält der Bauherr ein Gespür für wärmetechnische Praxislösungen, so dass er besser beurteilen kann, in welchen Bereichen eine exakte Ermittlung der Kenngrößen seiner Anlage mittels EDP unerlässlich ist.

Das theoretische Prinzip der angewendeten Verfahren und ein Ausflug in die Versuchsentwicklung der charakteristischen Werte von Kältebrücken vervollständigen die Arbeit.

Innenputz, eine Sache der Unterseite

Pflaster aus Kalkstein, Tonerde oder Tonerde helfen - und machen auch eine gute Figur. Dies gilt auch für den Innenputz, d.h. die Lage, die zwischen dem tragfähigen Steinmauerwerk und der schmucken Fläche von Wandverkleidung, Verkleidung oder aufwändiger Konstruktion liegt. Der Innenputz ist zwar nicht zu erkennen, aber für das Raumklima und die langfristige Behaglichkeit des Raumes von wesentlicher Bedeutung.

Gips bleibt der Maßstab, der vom Verputzer aufgetragen wird, ist kostengünstig und leicht zu handhaben. Mit der zunehmenden Empfindlichkeit gegenüber dem Innenraumklima kann der Putz jedoch nicht mitgehen. Um den Wärmeverlust - oder den Wärmeeintrag im Sommer - zu minimieren, ist der unregulierte Luftwechsel zwischen drinnen und draußen ideal auf den Wert von 0 eingestellt.

Wenn jedoch ein automatisches Be- und Entlüftungssystem ausbleibt oder der Benutzer vergessen hat, regelmässig manuell zu belüften, wird die Raumluft zwangsläufig feucht, einhergehend mit der Konzentration von Verschmutzungen und Abgasen wie z.B. Kohlendioxid.

Die Lösung dieses Problems ist eine Wandkonstruktion mit einem Gips, der in der Lage ist, Wasser zu absorbieren und verzögert wieder abzulassen. Gips stößt sehr rasch an seine Grenze, seine Pufferfähigkeit ist minim. Bei Innenputz auf der Basis von Lehm oder Kalkstein ist die Situation anders. Dank ihrer kapillar reichen Zusammensetzung sind sie in der Lage, in großen Stückzahlen rasch Wasser aufzusaugen.

Kalkputze nützen wenig, wenn die Fläche aus einer Schicht oder einem Mauerbelag mit niedriger Dampfdurchlässigkeit bestehen. Deshalb bietet der Putzhersteller ein abgestimmtes System an, das mit der Option Grundierung beginnt und mit einer (farbigen) Lackierung endet. In der Baubranche war und ist Kalkstein nie ganz von der Bildfläche verschwunden, vor allem im Bereich der Denkmäler war und ist Kalkstein ein zentrales, traditionelles Material.

Seit einigen Jahren wird das Material aber auch zunehmend für "normale" Bauarbeiten eingesetzt, als Kalkanstrich, Kalkspachtel oder -putz für den Außenbereich und besser für den Innenraum. Kalkpflaster besteht aus Sandaggregaten und Kalziumhydroxid (Löschkalk), nach dem Mischen mit Trinkwasser und dem Auftrag reagieren sie mit dem Kohlendioxid aus der Umgebungsluft zu Kalziumkarbonat, d.h. zur Kalksteinbildung.

Der hellbeige Kalkputz kann durch seine Konstruktion rasch Wasser speichern und wieder abführen - geeignet für den Gebrauch in feuchten Räumen wie Badezimmern oder Keller. Kalkstein hat noch eine weitere Eigenschaft: Mit seinem pH-Wert von etwa 12 ist er hochalkalisch und verhindert so auf natürliche Weise die Besiedlung von Schimmelpilzen oder anderen Erregern.

Die 10 bis 20 mm starke Grundierung, die auch mit der Maschine aufgetragen werden kann, wird in der Regel mit einer feinen, körnigen Deckschicht von wenigen Millimeter Schichtdicke sowie einer optionalen Schicht aus diffusionsfähigem Linden- oder Silikatlack überzogen. Das Material kann auf verschiedene Weise bearbeitet, d.h. geglättet oder strukturiert werden. Der Einsatz mit Wandheizkörpern ist möglich, jedoch sollte das Material nicht im Bereich des Spritzwassers verwendet werden.

Ton kann auch in Form von Platten, üblicherweise mit weichen Holzfaserplatten als Träger, für den Bau von Trockenbauwänden verwendet werden. Im Gegensatz zu Kalkstein ist Ton jedoch nicht basisch und kann mit einem begrenzten Farbverputz nachbearbeitet werden. Lehmputz ist eine spezielle Form des Tonputzes, kann in einer Schicht aufgetragen werden und absorbiert mehr Material. Im Allgemeinen ist seine Fläche dünner als die von herkömmlichem Lehmputz.

Im Jahr 2014 hat die Schweizer Materialprüfanstalt EMPAS das Feuchtigkeitsaufnahmeverhalten verschiedener Innenputz-Systeme untersucht - und in der Folge ein Spezialputz-System mit noch besserem Feuchtigkeitsspeichervermögen entwickelt. Die Firma Emmoton aus Ã-sterreich hat einen raffinierten Lehm-Putz, der in einer Schicht bis zu 15 mm dick aufgetragen werden kann. Nach Angaben des Herstellers soll das Kapillaraktivmaterial dreimal so viel Wasser absorbieren können wie Lehm und zehnmal so viel wie das Gips.

Der Gips kann auch leicht fluechtige Kohlenwasserstoffverbindungen, so genannte VOC, absorbieren und nach und nach wieder abspalten. Die physikalischen und ästhetischen Qualitäten von Ton und Kalkstein sind ebenso spannend wie ihr Potential. Tonputze beispielsweise sorgen für eine haptische Angenehmheit und regulieren die Raumstimmung durch ihr natürliches Erscheinungsbild. Um so mehr trifft dies auf Kalkanlagen zu, die nicht nur eine breitere Farbskala anbieten, sondern durch spezielle Bearbeitungstechniken auch noch variantenreichere Strukturen erlauben.

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