Hauswand Malerei

Graffiti & Fassadengestaltung

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Wandmalerei in Deutschland

Als erstes Wandgemälde in ganz Europa wurde 1975 das Wandgemälde des Künstlers mit dem Titel''Ben Wagners Weltenbaum - Grünes Leben''' geschaffen, eine neue Art der Wandgemälde, die sich seit Anfang der 70er Jahre in anderen deutschen Großstädten etabliert hat. Im Jahr 2006 gab es bereits mehr als 450 solcher Werke in der Stadt.

In der Moderne haben Wandgemälde zur breiten Öffentlichkeit beizutragen. Wie kaum eine andere Kunstart verdient sie als öffentlichkeitswirksame Form den Titel "demokratisch". Wandgemälde sind keine Erfindungen der jüngeren Zeit. Jahrhunderts erhielten die Wandgemälde vor allem von den Mexikanern, den Künstlern von Diego Rivera (1886-1957), Jose Klemente Örozco (1883-1949) und dem Maler und Bildhauer Davids Alfa Síqueiros ( (1896-1974) bedeutende Impulse.

Aber auch in den U. S. A. (USA) findet die Malerei breite Anwendung, nicht zuletzt durch direkte Kontakte zu Mexikanern. So wurden die Stadtmauern von Schulgebäuden, Büchereien, Postämtern und sonstigen staatlichen Institutionen kunstvoll gestaltete. In den frühen 70er Jahren kam die Wandarbeit nach Deuschland. Und nach weiteren drei Jahren, 1975, gab es auch in diesem Jahr ein Wandbild in Berlin: Auf Initiative von Dr. Ben Wagners, der zusammen mit den beiden Künstlerinnen Dr. med. Peter J ansen, Dr. med. Fritz W. Katharina W. H. Köthe, Dr. med. Narendra D. M. H. I. und Dr. med. Siegfried S. E. S. A. S. J. S. A. S., auf einer Brandwand am Siegmundshof[1] und an der Strasse des 17.

Wagners Anstrengungen um eine Schenkung oder einen Paten waren erfolglos. Wandmalereien sind ja vielleicht mehr als alle anderen Kunstwerke, temporäre. Aufgrund der Entwicklung des davor befindlichen Grundstückes mit einem Bankengebäude ist das Foto von der Strasse aus nicht mehr ersichtlich. Viele der Wandmalereien sind den Behörden zu verdanken. Deshalb werden sie von den Behörden geschaffen.

Vorraussetzung dafür waren die Veranstaltungen und Auswahlverfahren für die Bereiche Kultur am Bau und Farben im städtischen Umfeld des Senates von Berlin. Die Wandgemälde in der Innenstadt profitieren auch von der 1979 entstandenen Aufgabe "Kunst im urbanen Raum bei der Umgestaltung und Umgestaltung der städtischen Räume, einschließlich der künstlerischen Aktivitäten", wie es in den Ausschreibungen für diesen Realisierungswettbewerb heißt.

In der Zeit der Teilung Berlins wurde auch die Wandgemälde (ca. 1982) für den Öffentlichen Bereich im Osten Berlins entdeck. Hier wurden auch Wettkämpfe durchgeführt, bei denen immer drei Prozentpunkte der Gebäudesumme für öffentliche Bauten vorgesehen waren. Anstelle einer einfarbigen, bemalten Giebeldecke möchte ein Künstler im Zuge einer bevorstehenden Sanierung ein Wandgemälde schaffen.

Solche Wandgemälde lösen oft gewalttätige Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit aus - auch auf der Strasse wird das Thema Malerei zum allgemeinen Gesprächsthema. Zu dieser Gruppe von Malern zählten die Malerinnen und Maler Paul Blankenburg, Werner Brunner, Werner Steinbrecher, der Maler und der Maler selbst. Sie ist eine "erstaunliche bildliche Entfremdung einer Brandmauer". Erinnern wir uns an die zauberhafte Malerei von Rene Mágritte.

Die Besonderheit ist die optische Täuschung: "Die auf den Gips gemalten Hausfassaden scheinen in den Hintergund geschoben zu werden, während die hinter dem Gips liegende Ziegelwand klar in den Blickpunkt rückt", wie es 1988 in einem begleitenden Text zur Fotoserie der Berliner Fotografen aus dem Jahr 1988 von Dr. med. Wolfgang Entress formuliert wurde.

Mit dem Reissverschluss wird nicht nur eine von der unmittelbaren Nachbarschaft wahrgenommene Existenz geschaffen, sondern auch die Poster, mit denen die Berliner Werbeagentur die Gäste unter dem Motto "Berlin macht gut" in die City holen wollte. Die bisher erwähnten wenige Exemplare zeigen bereits die Themenvielfalt der Wandmalerei in Deutschland. Diese reichen - ohne zu beanspruchen - von der Politik (Tommy-Weisbecker-Haus) bis zu geschichtlichen Fragestellungen, befassen sich mit Umweltzerstörungen (Ben Wagners Weltenbaum 1 und 2) und der Stadtsanierung sowie der Architekturmalerei, beziehen sich auf die Gebäudefunktion (Bemalung eines Umspannwerks), schaffen Täuschungen oder dienen primär Zierzwecken.

Zwar sind die einzelnen Wandmalereien über die Stadtgrenzen Berlins bekannt geworden und ein Teil der Gemälde ist als zeitgenössische Dokumente von großem Interesse, sie stehen jedoch nicht unter dem Schutz des Denkmals. Auch gibt es Ausnahmeregelungen, vor allem aufgrund von Tätigkeiten in der Umgebung, wie das Mauerbild Nicaraguas von Manual Garcia Mosaik im Distrikt Liechtenstein, das den Freiheitskampf der nicaraguanischen Hauptstadt Masaya-Monimbó repräsentiert.

Die Malerei im Stile der naiven Malerei wurde 1985 von dem Bildhauer mit Hilfe von T. Wagner und M. Hofmann geschaffen. 4 ] Der Hausbesitzer wollte das Haus 2005 mit Wärmedämmpaneelen erneuern, die das Wandgemälde hätten verlieren können. Die ersten Fotografien des Wandgemäldes konnte er an den damaligen Standort des Malers Gerhard Wagner liefern.

Das Wandgemälde wurde von Herrn Garcia Möia im Jahre 2005 in Wien mit seiner Signatur genehmigt. Mit der Backjump Kampagne unter dem Namen Straßenkunst wird seit 2005 eine Renaissance der Traditionen durchgeführt. Zwei großformatige Fassadengemälde des Italieners Blau aus den Jahren 2007/2008 auf der Berliner Straße gehören zu den berühmtesten Graffitis und wurden 2014 als Zeichen des Protestes gegen die Berliner Städtebaupolitik und deren Kunsthandhabung im Einverständnis mit dem Berliner Maler Blau mit schwarzem Anstrich überstrichen.

Auch das Gemälde Kosmonaut des Franzosen Ash ist in der Kreuzberger Stadt bekannt. 2008/2009 schuf die französiche Künstlervereinigung ZitéCréation im Zuge eines Ausbildungs- und Kunstprojektes großformatige Fassadenbilder auf dem Volierenblock der Hochdecksiedlung Neukölln und 2010 auf diversen Bauten entlang der Sonneallee. Im Jahr 2013 wird diese Arbeitsgruppe in der Friedrichsfelder Alt-Friedrichsfelder Strasse im Namen der Wohnungsgenossenschaft Solidarity das "größte besiedelte Wandgemälde der Welt" entworfen haben, darunter mehrere Bauten.

1 ] Ein Nachwuchskünstler der Straßenkunst, Herr Dr. med. Christian F. Ehrlich, hat einen von der Wohnungsgesellschaft HöWoGe ausgeschriebenen Wettbewerb für die künstlerische Ausgestaltung eines Giebels in der Frankfurter Straße 192 gewonnen Das bunte Foto soll jedes Jahr den Auftakt für ein weiteres Foto sein.

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