Fresken

Wandmalereien

Alle Wandgemälde und Gewölbe werden fälschlicherweise als Fresken bezeichnet. Der Freskenmeister Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle. Mithilfe von Rolands Freskotransfer-Material können Sie einfach und schnell Wandmalereien ohne Farbspritzer erstellen. Die Fresken von Knossos wurden von den Funden auf der Kykladeninsel Santorin (Thera) weit übertroffen. Den Freskenzyklus in der Stiftsbibliothek Admont schuf Bartolomeo Altomonte.

Das Freskogemälde

Das berühmte Gemälde "Die Schöpfung Adams" von Michaelangelo, in dem sich im folgenden Augenblick zwei Finger zu bewegen scheinen? Sie ist Teil der Decke und der Wandmalereien in der Sixtinischen Kirche, die den Grundstein für den Weltruf von Louis Buonarroti als Künstler legten. Seine malerischen Fähigkeiten stellte er auf ca. 800 m² vor.

Allerdings zögerte er, diesen Befehl anzunehmen. Deshalb war er auch überrascht, als er ein Jahr später den Zuschlag für die Deckenmalerei der Sixtinischen Kirche erteilte. Allerdings beschrieb er diesen Entwurf als wirklich "arm" und kreierte dafür einen vielschichtigen Zyklus von Fresken mit 39 versch. In der Mitte steht eine Serie von Erzählungen aus der Entstehungsgeschichte, dem ersten alttestamentlichen Werk, das er in neun Teilen auf die flache, stark überwölbte Zimmerdecke malte.

Ein solcher Kreislauf fängt tatsächlich mit der Schöpfung der Welt und des Menschen an und hört mit dem Fall des Menschen und der Ausweisung aus dem Elsass auf. Sämtliche ausgewählte Erzählungen beziehen sich auf das Hauptthema der Errettung, das alle Fresken von Michaelangelo in der Sixtinischen Kirche durchzieht.

Bibelszenen, Bilder von Hellsehern und alten Wahrsagern wurden ergänzt, mit bemalten Architekturrahmen um die Bilder und Ignudis, sowie Nacktfiguren, die eine deutliche Gliederung der lebendigen Bilder bildeten. Er behauptet, die Fresken ohne jegliche Unterstützung, unter erschwerten Umständen und großer körperlicher Not zu malen.

Rund 20 Jahre später, 1536, beauftragte ihn Papst Johannes III. mit der Neugestaltung der Mauer hinter dem Hauptaltar der Sixtinischen Kirche, die 1541 mit dem Wandbild "Das letzte Gericht" inszeniert wurde. Michelangelos Malweise wird als Boon oder echte Freskentechnik bezeichnet - abgeleitet vom lateinischen Begriff "fresco" für "frisch".

Dabei wird die Malerei auf den noch nassen Mauerputz aufgebracht und der Maler muss in kleinen Schnitten, sogenannten "Giornatas", malen. Durch die jahrhundertelange Benutzung der Kirche hatte sich eine so starke Staubschicht und Russ auf den Bildern abgesetzt, dass nur wenig von der originalen Pracht und Leuchtkraft zu spüren war.

Er war der bedeutendste Künstler aller Zeit, ein Ruf, der durch diese Fresken gefestigt wurde.

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