Fliesen Wandverkleidung Steinoptik

Fliese

Es drückt sich in einer einzigartigen Farbvielfalt, unterschiedlichen Mustern und Qualitäten in der Wandverkleidung aus. Zu den Wandfliesen gesellt sich eine Wandverkleidung in Steinoptik, denn sie ist urban, gebraucht, stilvoll - etwas anderes. Tatsächlich ist jede massive und flache Wand geeignet, eine solche Wandverkleidung zu realisieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie sich für Natursteinverkleidungen, Wandfliesen in Steinoptik oder Wandpaneele in Holzoptik entscheiden. Geben Sie Ihrem Bad, Ihrer Duschkabine oder Ihrer Küche mit dekorativen Kunststoff-Wandverkleidungen neues Leben.

Wir bieten eine Alternative zu Fliesen mit einer Auswahl an trendigen Dekoren.

Keramikplatte

Keramikkacheln sind Keramikkacheln, die als Wandbeläge, Bodenbeläge, Arbeitsplatten, Fensterbänke und andere Oberflächen im Außen- und Innenbereich eingesetzt werden. Die Bezeichnung "Fliese" wird auch für Natursteine, Gläser, Teppiche usw. benutzt, um Komponenten gleicher Gestalt und Anwendung zu unterteilen. Als Thrombozyten wird in der Regel in der Schweizer Sprache der Ausdruck "Thrombozyten" benutzt, während in der schriftlichen Sprache "Platten" oder "Thrombozyten" vorkommt.

Keramisch ist abgeleitet vom Griechisch für Lehm, "Keramos". Der Aufbau des Tones, die Zubereitung und der Brennvorgang bestimmt die Färbung des unverglasten Körpers. Der erste gebrannte Lehm wurde vor etwa 30.000 Jahren von Menschen hergestellt, während die ersten Keramikgefäße im Delta des Nils vor etwa 11.000 Jahren hergestellt wurden.

Das römische Fußbodenheizungssystem basiert auf der Verwendung von Keramiken und damit hitzebeständiger Materialien. Die Schwarzkeramik wurde unter luftdichten Bedingungen eingebrannt und war verhältnismäßig kostspielig, da es sehr schwierig war, den Ofen zu versiegeln. Die Araber brachten farbige Fliesen nach Italien und Italien, wo sie Azulejo genannt werden. Im Jahr 1000 sind die ersten nicht-römischen Keramikbodenbeläge in der Bundesrepublik erprobt.

Die Fliesen wurden im Mittel- und Westeuropa im Hochmittelalter vor allem als Bodenbeläge und als Kamineinfassungen verwendet. Die Fayence kam von dort nach Antwerpen, das sich zwischen 1520 und 1570 zu einem Produktionszentrum für Fliesen ausbaute. Nachdem 1609 in der Antwerpener Stadt der Friede herrschte, wurde in den Niederlande mit der Fliesenproduktion begonnen. Obgleich die Erzeugnisse hauptsächlich als Kacheln der Marke Delta bezeichnet wurden, verloren sie ab 1650 an Wichtigkeit und wurden durch Werke in Amsterdam, Harlem, Utrecht and Mackum ersetzt.

Das blau-weiße holländische Kacheltableau und die einzelnen Kacheln wurden so wichtig, dass sie auch wieder nach Portugal ausgeführt wurden oder dort die Produktion von "Azulejos in holländischer Mode" stimulierten. Die norddeutschen und dänischen Länder importieren auch Fliesen aus Delft, die oft zur Dekoration ganzer Räume (Pesel) verwendet werden. Im Zuge der Industrialisierung im 19. Jh. nahm die Ausbreitung keramischer Fußbodenbeläge zu.

Jahrhunderts werden Fliesen nahezu ausschliesslich in hoch automatisierten Betrieben produziert. Zum Rezept einer keramischen Masse zählen neben Lehm auch andere Mineralrohstoffe. In der Verarbeitung besteht die Aufgabe darin, unter anderem die Vermeidung von Entmischungen vor der Umformung und das Schrumpfungsverhalten beim Brennen zu steuern. Bei der Extrusion wird ein Endlosband aus einem Kunststoff-Keramikmaterial durch Extrusion als Einfach- oder Doppelplatten (Spaltklinker) erzeugt und danach in Fliesengrößen aufgeteilt.

Die Fliesen haben auf der Fliesenunterseite spezielle Motive, die eine verbesserte Mörtelbindung bewirken. Die Keramikmatrix wird zwischen zwei sich in axialer Richtung bewegende Rollen gedrückt. Der Farbton von nicht glasierten keramischen Fliesen wird in der Regel durch die Einfärbung von Oxiden verursacht. Sie sind entweder Bestandteil der natürlichen Rohmaterialien (z.B. Eisenoxide, Mangandioxide, Titandioxide) oder sie werden dem Körper zielgerichtet zugesetzt.

Im Falle von glasierten Keramiken wird die Fläche durch eine Lasur eingefärbt, die auf die Splitter aufgesetzt wird. Bei der Monoporose wird die Lasur vor dem Brennen auftragen. Die Splitter werden beim Biporosa-Verfahren zunächst eingebrannt, gekühlt und mit dem Glasurrohmaterial wieder eingebrannt. Irdenware ( "Steingut", Klasse A, Anlage K) ist keramisch, deren "Scherben" nach dem Brennen bei 950-1150 Grad Celsius eine Wasserabsorption von mehr als 10 vH haben.

Durch seine hohe Porösität ist er nicht frostbeständig und auf den Innenbereich beschränk. Es gibt zwei verschiedene Prozesse zur Produktion von Irdenware. Beim monoporösen Prozess wird die Platte unmittelbar nach der Verformung flüssig glasiert. Die Kachel wird dann mit einem beliebigen Motiv aufgedruckt. Im Doppelbrand (Biporosa) wird die Scherbenmasse zuerst abgebrannt.

Die Kachel wird dann verglast, gedruckt und erneut eingebrannt. Als Feinsteinzeug bezeichnet man eine keramische Masse mit einer Wasserabsorption von weniger als 3 vH. Feinsteinzeug hat eine größere Festigkeit und eine größere Festigkeit als poröseres Feinsteinzeug. Nahezu alle Fliesen für Schwerlastanwendungen, z.B. in den Bereichen Wirtschaft, Handel oder öffentlicher Bereich, werden aus unverglastem Feinsteinzeug hergestellt.

Steingutfliesen mit Lasuren sind die klassischen Bodenkeramiken. Seine Abriebbeständigkeit und Rutschfestigkeit wird durch die technische Beschaffenheit der Lasur bestimmt. Anders als bei Steinzeug wird das Glas bei 1150-1300 Grad Celsius abgebrannt. Die Feinsteinzeugindustrie (FSZ) hat eine sehr niedrige Wasserabsorption von weniger als 0,5%. Damit ist es eine weitere Entwicklung von Steingutfliesen, deren Feuchtigkeitsaufnahme weniger als 3 % beträgt.

Bei der Feinsteinzeugherstellung werden keramische Rohstoffe mit einem großen Anteil an Quarzen, Feldspat und anderen Flußmitteln unter Hochdruck trocken gepresst. Anschließend wird das Glas in einem Rollofen bei hoher Temperatur (1200-1300 C) eingebrannt. Zum einen wurden die unglasierten Fliesen mit einer hochdichten, gesinterten Brennschicht produziert, die fast so fleckenunempfindlich ist wie Glasur.

Der brennende Teil der Haut wird auch als geläppt oder geläppt oder geläppt beschrieben. Dies ist die polierte Deckschicht einer Feinsteinzeugfliese oder einer nicht glasierten Feinsteinzeugfliese. Wenn diese Fläche texturiert oder reliefiert ist, dann wirkt die nach oben vorstehende Fläche ziemlich blank, die nach unten gelegene Fläche ziemlich mattiert. Polierte DSC hat keine abgeschlossene Fläche.

Mit eingefärbten keramischen Pulvern oder wasserlöslichen Substanzen kann die Oberflächenbeschaffenheit durch unglasierte DSC beeinflußt werden. So können zum Beispiel Stein, Holz, Stoff, Korken, Leder, etc. nachgeahmt werden. Lasuren auf Steingut und Porzellan erzielen in der Regel nicht die Abriebbeständigkeit des Untergrundes. Das Grundmaterial für diese Art von Fliesen, im Volksmund auch als" Cotto" bekannt, ist ein Kalk-Mergel, der auch als toskanische Schiefertone bekannt ist und Unreinheiten aus Quarzkrumen mitbringt.

Das Feuer dauert 36-48 Std. bei einer Umgebungstemperatur von 950 bis 1050 °C. Sie bestehen aus Schamotteton, Feldspat und weißem oder rotem Ton (d.h. die Farben werden nur durch Brennen erzeugt), werden wie Cottos als Teige gemischt und durch das Extrusionsverfahren formen. Zur Minimierung der Verformung beim Brennen durch unterschiedliche Strukturierung von Ober- und Unterseite werden solche Paneele oft als Spaltsteine in Doppelbauweise (Rücken an Rücken, durch Stege verbunden) ausgebildet, miteinander verbrannt und erst nach Abschluss vereinzelt oder teilbar.

Der gebräuchliche Begriff "Klinkerwand" für jede vorgefertigte Wand ist falsch; dafür werden weiche Ziegel, noch stärker eingebrannte Lochziegel eingesetzt, aber nur in seltenen Fällen (und unpassend) Vollklinker, da solche Wandungen mangels Mörtelverbindung leicht reißen. Die Fliesen werden hauptsächlich nach ihrem Wasseraufnahmevermögen, ihrer Frostfestigkeit, ihrer Rutschfestigkeit und der Abriebfestigkeit ihrer Oberflächen untergliedert.

Sowohl die optischen als auch die qualitativen Ansprüche werden an die Lasur, die Oberflächenbeschaffenheit, die Maßhaltigkeit und die Wasserabsorption erfüllt. Kacheln mit schwerwiegenden Mängeln werden oft als dritte Möglichkeit vorgeschlagen oder abgelehnt. In der europäischen Normenreihe EN 14411 werden Keramikfliesen und Keramikplatten nach ihrem Wasserabsorptionsvermögen in fünf Kategorien eingeteilt. Nur Fliesen und Decken der Gruppe IIa und IIb sind frostsicher und daher für den Einsatz im Freien zugelassen.

Auch bei Dachziegeln auf Dachflächen wie z. B. Balkone, da diese auch nach dem Einweichen durch Reifbildung beschädigt werden können. In einem genormten Testverfahren mit einer Testmaschine mit drehenden Bürsten des American Porcelain and Enamel Institute (PEI) wird die Belastung der verwendeten Glasuren (Oberflächenverschleiß/Abrieb) getestet und in die Klasse 0 bis 5 nach der Norm EN 10545-7 untergliedert.

Für unglasierte keramische Fliesen und Decken wird der Tiefenverschleiss nach der Norm EN 10545-6 errechnet. Je niedriger der Messwert, desto verschleißfester ist die Keramiken. An Stellen, an denen schmierige, pastose oder faserzähe Materialien auf den Fußboden treffen, kann auch ein "Verdrängungsraum" erforderlich sein. Keramische Fliesen beinhalten keine Ausgasungsstoffe, die die Raumluft durch das Feuer belasten.

Porzellan, glasierte Steine und Tonwaren haben eine sehr hohe Oberflächendichte. Seither wurde eine Vielzahl von neuen Formaten mit dem Trend zu immer grösseren Fliesen entwickelt. Im Jahr 2008 waren die gebräuchlichsten Größen zwischen 25 33 und 30 90 Zentimeter für Feinsteinzeug-Wandfliesen und 33 x 33 und 45 x 90 Zentimeter für Feinsteinzeug-Fliesen.

Die Nenngröße (z.B. 15 15 cm) bezeichnet die nominale Größe in Zentimetern, unter der die Fliesen verkauft werden. Die Ist-Maße beschreiben die Ist-Maße, die innerhalb des Toleranzbereiches von Kachel zu Kachel variieren können. Beispielsweise hat eine Platte mit dem Werksmaß 247 197 5 x 5 Millimeter ein Koordinationsmaß von 250 x 200 Millimeter und eine beabsichtigte Stoßbreite von 3 Millimeter.

Durch das Brennverfahren haben herkömmlich hergestellte Fliesen leicht gerundete Ränder und bestimmte Abmessungsabweichungen und sind für die Verarbeitung mit einer Fugenbreite von ca. 5 bis 8 Millimetern (oder im Rahmen von 3 bis 8 Millimetern) vorbestimmt. WÀhrend Wand- und viele Bodenplatten eine gepflegte, ebene OberflÀche haben, erfordern GroßkÃŒchen und SchwimmbÀder einen rutschfesten Bodenbelag, der durch Strukturieren und Erhöhen der Rauhigkeit der FliesenoberflÀche erreicht werden kann.

Farbveränderliche Stoffe können auch in kapillarabsorbierende Keramiken wie Terracotta oder Tonwaren eindringen. Im Falle von glasierten Keramiken, ungeschliffenem Steinzeug und unglasiertem, aber immer oberflächenbeschichteten Abdeckungen ("Keramikversiegelung") des Herstellers, kann die Tränkung nicht in die Fläche eindringen und würde eine unerwünschte Beschichtung auf der Fläche zurücklassen. Selbst bei offenporigem Material können Rückstände von Imprägniermitteln, die nicht von der Fläche aufgenommen werden, zur Haftung von Unreinheiten, insbesondere von im Kautschuk enthaltenen Rußen, beitragen.

Bei der Politur von Steinzeug wird die Sinterfläche entfernt, so dass die Feinporen freigelegt werden. Obgleich Porzellan kaum kapillarabsorbierend ist, empfehlen die Hersteller oft eine Tränkung, um die Pflege zu erleichter. Ziegelfußböden aus unglasierten Steingut (Terrakotta) oder (gespaltenen) Klinker wurden üblicherweise mit Backsteinöl oder anderen Porenfüllstoffen getränkt, wenn es notwendig erschien, sie vor Fetten, Rotweinen und anderen Verschmutzungen zu bewahren.

In einem zweiten Brennvorgang werden diese auf der Fläche zu einer glatten, flüssigkeits- und schmutzabweisenden Schicht geschmolzen. Der Kachelspiegel ist eine Wandverkleidung auf halbem Weg zum Untergrund. Kachelspiegel werden als Spritzwasserschutz hinter Spülbecken, Waschtischen und anderen Sanitärobjekten sowie Rückwänden von Küchenmöbeln eingesetzt. Kacheln - Eine Historie der Wandfliesen und Fußbodenfliesen.

Key-sersche Verlag, Muenchen 1964 Wilfried Hansemann, William Joliet: Viel tausend Vergnuegen mit Falk und Reiher - Die Fliesen und Flieseneinbauten von Rotterdam im Schlo?

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