Ecken richtig Streichen

Richtig lackieren

Kurz nachdem die Wand getrocknet ist, merkt man plötzlich, dass die Kanten und Ecken anders sind als der Rest der Wand. Wenn nicht, benötigen Sie eine Farbwanne, um sich richtig abzurollen. Für größere Farbeimer ist in der Regel ein Abstreifgitter ausreichend. Wir empfehlen, aus dem Fenster - der natürlichen Lichtquelle - in den Raum zu malen. Wie man richtig malt, erfahren Sie hier.

Richtige Lackierung

Das heißt im Wesentlichen: Mahlen und Säubern. Anschließend wird es abgeschliffen, dann müssen die Oberflächen maskiert werden. Die Farbe wird in einen sauberen Behälter abgefüllt. Zuerst die Ecken und Ränder mit dem Bürsten. Dann kommen die Oberflächen, je nach Grösse mit der Walze. Entfernen Sie das Band, solange die Farbe noch benetzt ist.

Dies ist jedoch nicht empfehlenswert, da sie oft nur den Schmutz verbreiten oder die alte Farbe auflösen. Anschließend wird mit Körnung 240 abgeschliffen, gestrichen und mit Körnung 320 nachgeschliffen. Wenn Sie vorhaben, eine intakte Lackschicht zu überstreichen, sollten Sie am besten wissen, um was es sich hierbei dreht. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die neue Beschichtung die alte auflöst und eine Haftung ausbleibt.

Wenn sich die Farbe auflöst, handelt es sich um eine 1-Komponentenfarbe und es darf keine 2-Komponentenfarbe eingesetzt werden. Ist die Altlackierung im Grunde noch intakt, hat aber starke Kratzspuren und schwarz verfaulte Flecken, müssen diese bis auf das eigentliche Material geschliffen und nachgearbeitet werden. Nach dem Aufbau der notwendigen neuen Farbschichten wird das Band abgezogen, die neue Farbe geschliffen und das Teil durchmalt.

Sobald die Lackierung gerissen ist - Experten nennen es Craquelization - oder abblättert, ist es Zeit, die alte Lackierung abzulösen und nachzustreichen. Da aber das Buchenholz sowieso gelblich wird, muss es mit einer Körnung von 40 geschliffen werden, bis es wieder seine ursprüngliche Ausstrahlung hat. Rohholz wird auf Körnung 120 abgeschliffen und vollständig von Stäuben gereinigt.

Danach wird die erste Schicht aufgetragen, die weit in das Material eindringt. Öl-Lack kann mit Holzöle wie z. B. Ölwasser oder Terpentin so weit aufgelöst werden, dass er ausreichend stark absorbiert werden kann. Der Einsatz von Bürste oder Walze ist abhängig von der Anwendung. Kleine Teile sollten gebürstet werden, ebenso die Ecken und Ränder größerer Bauteile bis hin zum Rumpf.

Eine Investition in gute Bürsten aus natürlichem Haar, die keine Nachteile haben. Achten Sie darauf, dass das Walzenmaterial mit der Lackierung übereinstimmt. Beim Rohholz ist darauf zu achten, dass entlang der Faserrichtung geschliffen wird. Andernfalls werden Querrillen erzeugt, die durch den Firnis noch verstärkt werden. Während der ersten Anstriche glättet die Lackierung die Holzfasern so, dass sie mit Körnung 180 zerbrochen werden.

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